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| Whale Rider Jahr: 2002 Regisseur: - Niki Caro Schauspieler/Schauspielerinnen: - Keisha Castle-Hughes - Rawiri Paratene KLASSE 1 Sollte es tatsächlich Leute geben, die diesem Film nicht wohlgesonnen sind, sie hätten das richtige Arsenal gleich bei der Hand: Ein Maorimädchen kämpft um Anerkennung, das riecht nach Betroffenheitsdrama, Sozialkitsch, Exotiktand und - was, die frühere Sängerin von Dead Can Dance macht die Musik? - aha, auch noch nach billiger Esoterik. Dabei ist "Whale Rider" einer der großartigsten Filme des Jahres, dessen größte Leistung es ist, sämtliche durch das Thema bereitliegende Klippen geschickt zu umschiffen. Klischees gibt es hier nicht, Kitsch auch nicht - aber echtes, mitreißendes Gefühl. Niki Caros Film beruht auf dem Roman des Neuseeländers Witi Ihimaera, den dieser schrieb, nachdem sich ein Wal in die Mündung des Hudson River in seinem damaligen Wohnort New York verirrte. Dieser Zwischenfall erinnerte ihn an eine Legende, an die die Maoris (die neuseeländischen Ureinwohner) in seiner Heimatstadt Whangara und an der Ostküste Neuseelands glauben: Während eine Grundlage des Maoriglaubens ist, dass ihre Vorfahren das Land auf Kanus erreichten, glauben die Menschen dieser Gegend, ihr Vorfahre Paikea sei auf dem Rücken eines Wales nach Neuseeland gekommen, nachdem sein Kanu gekentert war. Aus diesem Mythos entwickelt sich die Geschichte von "Whale Rider", denn über Generationen hinweg bekommt der männliche Nachfahre des Oberhaupts den Titel des Urvaters. Aber als der ersehnte Enkel von Stammesoberhaupt Koro (Rawiri Paratane) bei der Geburt zusammen mit der Mutter stirbt, und nur seine Zwillingsschwester überlebt, lehnt Koro das unerwünschte Kind ab. Dies ist nicht der Nachfahre, den er erhoffte. Aus Verzweifelung, Wut und Trotz gibt ihr Vater Pourourangi (Cliff Curtis) dem Mädchen trotzdem den Namen Paikea. Das Mädchen wächst in der Obhut der Großeltern Koro und Flowers (Vicki Haughton) auf, wird von Koro jedoch nicht als seine traditionelle Nachfolgerin anerkannt. Schließlich behauptet er gar, Pai (Keisha Castle-Hughes) sei am Unglück seines Stammes Schuld. Auf der Suche nach einem Anführer trainiert er die heranwachsenden Jungen des Dorfes in Maori-Riten - aber Pai, das Mädchen, darf nicht mitmachen. Trotzig beginnt sie ihre eigene Lehre. Und als sich am Abend ihrer Schulaufführung die Ereignisse überschlagen, muss auch Koro seine verbohrte Einstellung überdenken: Gibt es vielleicht doch einen würdigen Nachfolger des Walreiters? "Whale Rider" vermischt auf wunderbare Weise Elemente des Coming-of-Age Films, des Dramas und des Märchens. Zwar macht sich der Film gewisse Hollywoodkonventionen zu nutze, verwendet sie jedoch nie als ausgehöhlte, bedeutungslose Chiffren. Wenn etwa der auch äußerlich ein wenig an Markus Maria Profitlich erinnernde Grant Roa als kiffender Fleischklops mit dem Taiaha-Kampfstock in Mit internationalen Filmpreisen überhäuft Ich habe diesen wirklich außergewöhnlichen neuseeländischen Film im Kino zwei Mal gesehen, seit dem ersten Mal gehört er zu meinen persönlichen Top 5, meine Antwort auf die berühmte "Inselfrage", was ich mitnehmen wollte, würde also zweifelsohne lauten: Unbedingt "Whale Rider"!<BR>Das liegt zum einen an der Geschichte selbst, die im Grunde eine uralte und deshalb universelle ist. Ein Maori-Mädchen, das bei seinen Großeltern aufwächst, kämpft um die Liebe und Anerkennung seines Großvaters, der sie als seine künftige Nachfolgerin als Stammesführerin nicht akzeptieren kann. In seiner Verblendung vermag der Großvater nicht zu erkennen, daß gerade seine Enkelin die einzige ist, die imstande sein wird, die alten Traditionen zu bewahren und am Leben zu erhalten; erst ein tragisches Ereignis bewegt ihn zur Erkenntnis, daß Pai, seine Enkeltochter, die einzig legitime spätere Anführerin seines Volkes ist.<BR>Die Protagonistin dieses Streifens, Keisha Castle-Hughes, wurde für ihre schauspielerische Leistung dieses Jahr durch die Nominierung für den "Oscar" als beste weibliche Hauptdarstellerin geehrt. Sie spielt das Mädchen Pai mit einer Intensität und Subtilität, die man einer Elfjährigen niemals zugetraut hätte. Stellvertretend sei an dieser Stelle die Szene erwähnt, in der sie zur Einweihungsfeier der durch Koro, den Großvater, gegründeten Schule erscheint und sich in die erste Reihe setzt. Koro fordert sie auf, sich als Mädchen in die letzte Reihe zu setzen, sie jedoch bleibt an ihrem Platz und blickt Koro mit einem Ausdruck an, der sowohl Angst als auch Trotz verrät. Allein Schloss-Hughes' Spiel an dieser Stelle, das ist schon darstellerische Kunst, und wenngleich die anderen Schauspieler, in ihrer Heimat allesamt bekannt, ebenfalls hinreißend agieren, so kann man sich doch des Gefühls nicht erwehren, daß Keisha Castle-Hughes den ganzen Film auf ihren jungen Schultern trägt.<BR>Bei einer neuseeländischen Produktion erübrigt sich es fast zu erwähnen, daß die Landschaftsaufnahmen von atemberaubender Wucht sind, niemals jedoch zum Selbstzweck geraten.<BR>Ich kann diese DVD jedem, der "leise" Filme liebt, nur allerwärmstens ans Herz legen, das Alter des Zuschauers spielt hier tatsächlich überhaupt keine Rolle, so daß die Kategorisierung "ein Film für die ganze Familie" hier ausnahmsweise einmal vollkommen zutrifft. Wunderbare Geschichte mit schönen Bildern Im Sommer habe ich den Film mit meiner zehnjährigen Tochter im Kino gesehen. Wir waren sehr ergriffen, als wir aus dem Vorführraum kamen. Die Geschichte ist sehr warmherzig erzählt. Man merkt, dass hier Frauen das Sagen hatten.<BR>Es geht um die Maori in Neuseeland. Ein alter Stammeshäuptling erwartet von seinem ältesten Sohn einen Erben. Aber leider wird nur ein Mädchen geboren. Mit viel Überzeugungskraft schafft es das Kind, ihrem Großvater klar zu machen, dass sie trotz ihres Geschlechts die einzig wahre Nachfolgerin ist. Sie erfüllt mit Leichtigkeit die Aufgaben, die der Alte den möglichen Kandidaten für seine Nachfolge stellt, ohne dass sie direkt dazu aufgefordert wird. Am Schluss kann sie durch die Rettung eines steinalten Wals, der das Glaubenssymbol des Stammes darstellt, den Großvater von Ihren Fähigkeiten überzeugen. Dabei entdeckt dieser auch seine große Liebe für das Kind.<BR>Die Rollen des Films sind sehr gut besetzt. Trotzdem dies wohl eine erfundene Geschichte ist, glaubt man, dass alles wirklich passiert ist.<BR>Dieser Film ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert! Kauf Whale Rider bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |