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The Others
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The Others
Jahr: 2001
Klassifikation: Grausigkeit

Regisseur:

- Alejandro Amenábar
- Alejandro Amenabar

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Nicole Kidman
- Christopher Eccleston




Beklemmender Psychothriller

Eine fanatische Mutter, zwei Kinder mit Lichtallergie und drei skurrile Haushaltsangestellten - und ein Haus, in dem es offenbar spukt. Mehr möchte ich eigentlich nicht über den Plot verraten, ich selbst habe mir den Film angesehen, ohne zu wissen, wovon der handelt, und ich war angenehm überrascht!
Die Atmosphäre ist durchgehend so beklemmend und düster, dass man fast davon erschlagen wird, es ist, als ob die Nebelbank das eigene Wohnzimmer erreicht hat. Grandios auch die schauspielerischen Leistungen - allen voran Nicole Kidman, jedoch spielt gerade auch das Mädchen, das im Film ihre Tochter verkörpert, sehr überzeugend. Und nicht zuletzt gibt die Szenerie und die Zeit, in der der Film spielt (kurz nach Ende des 2. Weltkrieges) den letzten Schliff.
Kein Grausigkeitfilm, aber durchweg sehr spannend mit einigen Schockmomenten und einem Ende, da bleibt so manch einem die Spucke weg. Insofern kann ich allen, die sich auf einen spannungsgeladenen und beängstigenden Abend freuen möchten, "The Others" wärmstens ans Herz legen.


Ein Klassiker (im doppelten Sinne)

Solche Filme sind wirklich selten: Kein Blut, keine Monster, keine schnellen Schnitte. Nur ein fesselndes Drehbuch, Detailverliebter Einfallsreichtum und eine überragende Nicole Kidman in der Hauptrolle. Der Plot ist zunächst eher unscheinbar:<BR>Ein Haus im Nebel, eine Mutter mit zwei Kindern. Das Haus muss ständig dunkel gehalten werden, denn die Kinder leiden an einer schweren Lichtallergie. In diesem Zwielicht beginnt die Begegnung mit dem Übernatürlichen, als eines Tages drei Fremde an die Tür des Herrenhauses klopfen, um sich für die Stelle der Haushälter zu bewerben. Ziemlich schnell wird klar, dass diese drei so fremd nicht sind und ein Geheimnis verbergen... <BR>Ich stieß auf diesen Film im Zusammenhang mit „Sixth Sense" und lieh ihn mir eigentlich nur aus, weil ich unheimliche Filme mag; dennoch war ich skeptisch, denn mit Nicole Kidman konnte ich bisher nicht so viel anfangen. Als der Abspann lief hatte ich jedoch mehr gesehen als einen Abklatsch von „Sixth Sense", wie manche Kritiker schmähen, sondern einen äußerst eigenständigen, ambitionierten Gruselfilm. Sogleich war mir klar: Diesen Film musste ich meiner Dvd-Sammlung einverleiben. Ich habe ihn inzwischen sieben- oder achtmal gesehen und er ist immer noch spannend und einfach wohlig gruselig anzuschauen. Als Grausigkeitfilm würde ich ihn jedoch auch daher nicht betiteln, weil Regisseur Alejandro Amenabar bewusst im Stile alter Filme und Regisseure wie z.B. Alfred Hitchcock drehte und auch die Schockelemente sparsam dosierte, so dass nie der Verdacht von reißerischer Effekthascherei aufkommt. <BR>Das Thema ist zeitlos (und somit klassisch): Die Vermischung zweier Welten, die der Lebenden und die der Toten. „The Others" zählt längst zu meinen Favoriten, da der Film nicht nicht mit plumper Action versucht Spannung zu erzeugen, sondern mit einigen überraschenden Wendungen den Nerv des Zuschauers kitzelt. <BR>Wer also einen actiongeladenen Grausigkeitschocker erwartet, sollte vorsichtig sein. Wer sich jedoch (am Besten bei Kerzenschein) im gemütlichen Sessel mal etwas (oder etwas mehr) gruseln will ist hier genau richtig. Der ein oder andere Blick über die Schulter wird dabei nicht ausbleiben, denn „das Grauen schleicht sich an und schlägt unerwartet zu!"<BR>Ein klassischer Klassiker also.<BR>Und nicht vergessen: Früher oder später finden sie auch dich!


"Kein Geschrei, keine Ströme von Blut - das ist Grausigkeit"

In dem Grausigkeitthriller "The Others" spielt Nicole Kidman die gestresste Mutter Grace, die kurz nach dem 2. Weltkrieg auf einer britischen Kanalinsel lebt. Ihre beiden Kinder leiden an einer seltenen Lichtallergie, darum sind im großen Anwesen der Mutter die Fenster stets zugezogen. Mit einem Mal ändert sich die Stille um die Drei, als die Kinder anfangen, seltsame Geräusche zu hören und Menschen zu sehen. Als sich dann noch drei seltsame Bedienstete vorstellen, beginnt die Situation bedrohlicher zu werden.
Ein spannender Mix aus thriller und Grausigkeit, der mit der Angst der Zuschauer spielt und nicht plump auf irgendwelche Monster, künstliches Blut und Effekthascherei setzt. Die Dinge bleiben hier seltsam schlicht und das macht den Film gerade interessant. Die unheimliche Atmosphäre im dunklen Haus, die spannungsgeladenen Dialoge zwischen den Hauptdarstellern und nicht zuletzt die brillant spielenden Bediensteten, die in einem seltsamen Mix aus Humor und Grusel dem Film ungeahnte Tiefe verleihen. Nicole Kidman macht ihre Sache mehr als gut und verdient Lob.
Früher mussten die Grausigkeitregisseure auf übertriebene Effekte verzichten, heute haben sie diese Möglichkeit und setzen sie zu oft ein. "The Others" verzichtet darauf und das macht den Film zu einem besonderen Stück Grausigkeit!





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