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| The Man Who Wasn't There Jahr: 2001 Regisseur: - Joel Coen Schauspieler/Schauspielerinnen: - Billy Bob Thornton - Frankreichs McDormand Genial oder absurd? Der letzte Film der Coen Brüder verblüfft durch seine ungewöhnliche Optik und bisweilen bizarre Geschichte.<BR>Mit grandiosen Licht-Schatten-Effekten in der in Schwarz-Weiss gehaltenen kalifornischen Kleinstadt, schafften es Joel Coen nicht nur die Jury in Cannes zu überzeugen (Regiepreis 2001), sondern musste sich auch bei der Oskar-Verleihung nur dem "Herr der Ringe" geschlagen geben. Atemberaubend wie das Licht manchmal in dunkle Räume dringt und die Gesichter in tiefe Schatten taucht, Coen spielt mit den Möglichkeiten der Schwarz-Weiss-Optik bewusst.<BR>Die Handlung ist bizarr, wenn es auch im ersten Moment nicht so erscheint. Tiefer und tiefer greift das Unglück in das Leben von Ed Crane (unglaublich gespielt von Billy Bob Thornton) ein, wie ein Zug der sich langsam in Bewegung setzt und dann kaum zu bremsen ist. Dabei begeleitet einen die sanfte und wunderbar poetische Erzähstimme des Protagonisten, 112 Minuten voller Seitenhiebe auf amerikanische Wertvorstellungen, die von einer Figur geäußert werden, die diese Gesellschaft vollends verabscheut und ihren Versuch beschreibt sich von eben dieser zu lösen.<BR>Die DVD hat eine sehr gute Ausstattung (u.a. deleted scenes, making of, audiokommentar, trailer), Sprache beschränkt sich auf Deutsch/Englisch, was aber die Hauptkäuferwünsche befriedigen sollte. Wieso nur 4 Sterne von solch einem Fan des Films? Nun, man muss abschließend einräumen, dass viele den Film langatmig und träge finden. Muss der Qualm seine Zigarette wirklich so lange in den Nachthimmel geblasen werden, müssen die Akteure so lange nichtssagend herumwandern? Nun, ich fand das trug zur Atmosphäre eindeutig bei, die Reaktionen des Publikums im Kino waren aber nicht durchweg positiv - also, ich rate dazu den Film nur zu kaufen, wenn man sich nicht durch langsamen Handlungesfortlauf und bizarre Situationen abschrecken lässt.<BR>Ich sage genial UND absurd. -------------------------<BR>Dieser Film könnte ihnen gefallen, wenn sie folgende Filme mochten:<BR>1. Fargo (ebenfalls Film der Coen-Brüder, über eine sich zuspitzende Kriminalgeschichte)<BR>2. American Beauty (Kritik an amerikanischem Kleinstadtleben) Er schneidet nur die Haare! Ich glaube mal zu sagen die meisten sind durch die Coen Brothers auf diesen Film aufmerksam geworden (genau wie ich). Ich sah zuvor viele andere Filme von ihnen und konnte mich somit gut auf ihre art von Humor einstellen. Aber meine erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Dieser Film ist überhaupt nicht vorhersehbar (beim 2 mal sehen fehlt dann natürlich der überraschungseffekt). Es handelt sich um einen Ed Crain ein bescheidener Friseur. Als er eines Tages feststehlt das ihm seine Frau betrügt, hat er einen Plan (einfach aber gut). Was darauf folgt ist einfach nur genial. Der Film ist sehr ruhig gemacht, das Bild ist immer Perfekt(s/w war die einzige möglichkeit es so zu zeigen). Also an alle die die Coen Brüder kennen und lieben, ihr könnt nicht viel falsch machen bei dem Film. Und an alle die die Coen Brüder nicht kennen, lernt sie kennen einschlieslich diesen Film. Danke an die Lieben Coen Brüder ...und wieder ein Coen-Meisterwek Mit Fargo bin ich auf dieses zwei Filmemacher gestoßen und über Barton Fink, Miller's Crossing immer tiefer in die kreative Filmwelt der Coens eingetaucht. Auch The man who wasn't there hat mein Filmliebhaber-Herz höher schlagen lassen. Es geht um den stillen Frisör Ed Crane der seinem grauen Leben entfliehen will. Als er von einer vielsprechenden Investition hört, erpresst er den Boss seiner Frau und von da an ändert sich Ed's Leben komplett. Coens' hommage an alte Schwarz-weiß Filme ist ein visueller Hochgenuss. Man möchte bei beinahe jedem Bild des Filmes die Pausetaste drücken um die Schönheit dieses Bildes zu bewundern, das die Coens mit Licht und Schatten zeichnen. Auch die Schauspielerleistungen sind wieder fabelhaft. Billy Bob Thornton schafft es trotz der Dialogscheue seines Charakters eine Figur zu kreieren die sich wie ein Buch lesen lässt. Highlight-performance ist jedoch Tony Shalhoub (Barton Fink) als wortschneller, wildgestikulierender Anwalt. Aber unbedingt auf englisch angucken sonst geht viel Wortwitz verloren. Coen-fans werden meine Euphorie verstehen, dies ist ein weiterer Lieblingsfilm, den man einfach nur lieben muss. Es gibt diese Filme von denen jede Minute, sogar jedes Bild wertvoll ist. Und es gibt diese Filme von denen man eine Gänsehaut bekommt, weil sie einen so überwältigen. Dieser Film ist einer davon. Kauf The Man Who Wasn T There bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |