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Taking Lives
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Lob und Kritik

Taking Lives
Jahr: 2004
Klassifikation: thriller

Regisseur:

- DJ Caruso

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Angelina Jolie
- Kiefer Sutherland
- Ethan Hawke




Dank Hawke, Jolie und guter DVD: 5 Sterne

Ich möchte es vorweg nehmen: Taking Lives ist ein sehr solider thriller, der in der Tat sehenswert ist. Er ist sehenswert, weil der Regisseur, D. J. Caruso ("The Salton Sea"), einen sehr stilvollen, eleganten Film gemacht hat, der einiges an Atmosphäre bieten kann. Er ist auch deswegen sehenswert, weil zwei erstklassige Schauspieler, Angelina Jolie und Ethan Hawke, die Hauptrollen bestreiten. Er ist auch deswegen sehenswert, weil selbst die Nebenrollen, z.B. die höchst unterschiedlichen Cops, der impulsive Parquette (Olivier Martinez) und der ruhige Duvall (Jean-Hugues Anglade), eine ansprechende Partie liefern. Daneben wäre freilich Gena Rowlands zu nennen, die ebenfalls eine ziemlich gute Figur macht. Und so kann man nicht sagen, dass irgendetwas enttäuscht: Eine schöne Originalkulisse, Atmosphäre, Schockeffekte und etwas Grusel, gute Darsteller und ein feiner Schuss Erotik. Leider kann man die besten Schauspieler und den besten Regisseur haben, was zählt ist die Story dahinter, ein wirklich gutes Drehbuch. Jon Bokenkamp, der dafür verantwortlich war, lässt den Zuschauer allerdings etwas unbefriedigt zurück. Es hätte mehr Motivation gebraucht, mehr Dramatik, um fesselnder und packender zu sein. <BR>Festhalten lässt sich aber Folgendes: Für einen soliden thriller taugt das Ganze voll ung ganz, somit logischerweise für solide Unterhaltung. Es ist kein Film, der einen auch nach Wochen nicht loslässt, aber an der ein oder anderen Stelle bereitet einem das Ganze schon ein Vergnügen.<BR>Angelina Jolie besitzt offenbar die Freundlichkeit, wieder mehr Wert auf das Schauspielerische zu setzen und nicht mehr in hautengen Anzügen durch die Welt zu ballern. Ihrem Talent wird auch diese Rolle wieder nicht gerecht, doch man darf auf Künftiges wohl gespannt sein, z.B. Oliver Stones "Alexander". Ethan Hawke wollte nach der x-ten Low-Budget-Produktion wohl wieder etwas für sein Konto tun, ohne seinen Namen zu beschmutzen und das gelingt ihm auch. Er überzeugt in seiner Rolle und steuert einiges zu der Qualität des Films bei. <BR>Die DVD ist wirklich mehr als gut ausgestattet, also gibt es keinen Grund zu wirklicher Beanstandung. Ich möchte abschließend einmal eine Amazon-Sternerechnung aufmachen: Schauspielerisch (Jolie Hawke Rowlands: allesamt hervorragend) = 5 Sterne; filmisch (sehr elegante Kameraführung, viel Atmosphäre, schöne Kulisse, wenige, aber höchst effektive Schockeffekte) = 5 Sterne; story (konventionell und nicht bis zum Ende entwickelt, alles in allem solide) = 4 Sterne; DVD (4 verschiedene Dokus mit Interviews, making off, etc; verpatzte Szenen, nicht verwendete Szenen, Trailer, alle wesentlichen Sprachfassungen mit Untertiteln) = 5 Sterne. Ich persönlich kann diesem Produkt ruhigen gewissens 5 Sterne insges


Spannung bis zum Schluss

Angelina Jolie, gehört zum FBI und sie hat einen neuen Fall. Sie hilft der örtlichen Polizei eines kleinen Landes bei einer Mordserie: Laut ihrer Analyse ist der chamäleonartige Killer ein "Indetitätsräuber" er eignet sich das Leben seiner Opfer an und schlüpft in ihre Rolle. Plötzlich wird Angelina unentrinnbar in eine grausige Spirale aus Verdachtsmomenten hineingesogen - mit schrecken stellt sie fest das es in diesem Fall auch um sie selbst geht. Sehr spannend und einfach ein nervenaufreibender thriller mit großer Starbesetzung. Wer Schweigen der Lämmer oder Sieben mag, für den ist Taking Lives sowieso ein Hammer. Ich fand ihn einfach vulminant. Vor allem hält die spannung wirklich bis zum Schluss! Stefan aus Wien vergibt 5 verdiente Sternchen =)


na ja...

Es ist immer ein ganz schlechtes Zeichen für einen Psycho-Thriller, wenn man den Killer gleich bei seinem ersten Auftritt locker identifizieren kann - oder wenn man schon beim Ansehen des Trailers errät, dass es nur einer der Darsteller sein kann. Das ist bei "Taking Lives" leider der Fall, der sich so wenig Mühe gibt, die wahre Identität des Killers zu verschleiern, dass die große "Überraschung" im letzten Drittel überhaupt keine mehr ist. Aber gut - interessant und spannend kann der Film ja trotzdem sein. Ist er in diesem Fall auch stellenweise. <BR>"Taking Lives" ist nicht das Schelchteste, was das Serienkiller-Genre zu bieten hat. Getragen wird der Film von der kühlen Jolie, die hier praktisch ihre Rolle aus dem "Knochenjäger" wiederholt (eine obessive Ermittlerin, die so einsam ist, dass sie sich Fotos der getöteten Opfer übers Bett hängt? Ja, genau! Machen das nicht alle Singles?) und Ethan Hawke, dessen Spiel (Gestik, Sprache) immer wieder seltsam an Tom Cruise erinnert, keine Ahnung warum, vielleicht geht das auch nur mir so. <BR>In Nebenrollen werden Olivier Martinez, Kiefer Sutherland (nicht zum Kühlschrank gehen, sonst verpasst man seinen Auftritt) und Gena Rowlands ziemlich verschleudert. Warum eigentlich hat Rowlands kein Bild von ihrem Sohn, auf dem er ein wenig älter ist? Weil die Polizei dann vielleicht erkennen würde, wer der Täter ist?<BR>Der Film hat zwei, drei wirklich gute Schocks (einer davon hat mir fast einen Herzinfarkt beschert) und ist visuell durchgehend ansprechend. Die Story leidet unter zu vielen Logiklöchern, aber wenn man gnädig ist, kann man diese übersehen. Mehrere Klischees sind allerdings unnötig und ärgerlich - ich meine, hat die Abhör-Methode (Zeuge wird verwanzt) schon jemals in einem thriller funktioniert? Immer wenn es gefährlich für den Lockvogel wird, ist die Verbindung zu den Polizisten "gestört". GÄHN! Der Verdächtige entkommt nach einer Verfolgungsjagd unerkannt in einer Massenansammlung auf der Straße. GÄHN! Alles schon mal dagewesen. Über das älteste aller Filmklischees, den explodierenden Wagen (kommt schon, Leute, jedes Kind weiß mittlerweile, dass Autos in der Realität nicht explodieren!), sprechen wir lieber gar nicht. Auch nciht über das angepappte Finale, dass zwar spannend ist, aber überhaupt keinen Sinn macht.<BR>Auf der positiven Seite haben wir die kanadische Location, die atmosphärisch inszeniert und gut in die Handlung integriert wird. <BR>Tja...ohne "Das Schweigen der Lämmer", der immer noch alle Jahre wieder geplündert wird (langsam ist es mal gut, finde ich), würde es "Taking Lives" nicht geben. Dieses Genre hat einfach nicht Neues mehr zu bieten und zu erzählen.<BR>Festzuhalten ist noch, dass der Score von Philipp Glass merkwürd





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