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| Speedway Jahr: 1968 Klassifikation: Musical Regisseur: - Norman Taurog Schauspieler/Schauspielerinnen: - Elvis Presley - Nancy Sinatra Letztes echtes Elvis-Vehikel - Der King gibt noch einmal Gas Als „Speedway" am 12. Juni 1968 in den USA Premiere hatte, war Elvis Presleys Hollywoodkarriere am Boden und er, der King Of Rock'n'Roll, so gut wie vergessen. Um ihm dies zu beweisen, unternahm NBC-Produzent Steve Binder eine gute Woche später ein folgenschweres Experiment mit Elvis. Dafür brauchte es nicht viel: Er stellte sich ganz einfach zur Mittagszeit mit ihm auf den Sunset Boulevard in Los Angeles. Und - nichts geschah! Außer vielleicht, dass Elvis Presley bewusst wurde, dass er vor den Trümmern seiner Karriere stand - und dass etwas geschehen musste. Gemeinsam mit Steve Binder konzipierte er dann das inzwischen legendäre NBC-TV-Special „ELVIS" (1968) nach seinen und Binders Vorstellungen. Der Rest ist Geschichte. „Speedway" ist ein Relikt aus der Zeit kurz vor dem entscheidenden Wendepunkt. Als letzter Vertreter seiner Art, des so genannten „Elvis-Films", bedeutet er das Ende einer Ära überaus erfolgreicher Vehikel, die ihrem Star nicht nur viel Geld in die Kasse spülten, sondern auch sein Verschwinden in die Bedeutungslosigkeit zementierten. Zwar funktioniert er noch nach dem altbekannten Prinzip: Gib Elvis einen coolen Job (singender Soldat, Boxer, Marinetaucher, Pilot oder wie in diesem Falle: Rennfahrer) in möglichst exotischer Kulisse (vornehmlich Hawaii, Florida, Mexiko, Europa oder eben wie hier: eine Rennbahn), lass ihn Erfolg dabei und bei jeder Menge netter Girls haben, lass ihn ein paar Songs singen, sich ein bisschen prügeln und garniere das Ganze mit einigen Top-Co-Stars (in diesem Falle jeder Menge US-TV-Stars und „Old Blau Eyes"-Tochter Nancy Sinantra) und einigermaßen gut gemachter, wenn auch leichter Komödie. Fertig ist der „Elvis-Film". Doch merkwürdigerweise funktioniert dieses Rezept - angelangt an seinem unweigerlichen Ende - noch einmal erstaunlich gut und ist überdurchschnittlich unterhaltsam - zumindest kann man 90 Minuten auch auf schlechtere Weise verbringen. Der Soundtrack ist - wenn auch ohne wirklich großen Hit - recht ordentlich: „Let Yourself Go", bester Song und eine von Elvis' erotischsten Verführungsnummern überhaupt, war immerhin gut genug für sein NBC-Special. Der Titelsong „Speedway" ist ein bisschen klischeehaft, aber gut und überzeugend gesungen, die Bossa Nova-ähnliche Ballade „Who Are You? Who Am I?" ist einigermaßen solide und ein echter Ohrwurm und selbst eine typische „Elvis-Film-Nummer" wie „You Time Hasn't Come Yet Baby" (gesungen - wie so oft in einem „Elvis-Film" - zu einem Kind) ist irgendwo niedlich inszeniert und so anrührend hübsch wie „Confidence" aus seinem letzten Film, „Clambake", mies war. Überhaupt ist es verwunderlich, welche Wandlung Elvis selbst durchmachte: Von einem übergewichtigen, desinteressiert, gelangweilten, fast narkotisiertem Ein netter Film Gerne werden Elvis' letzte Filme heruntergemacht, aber "Speedway" ist nicht schlecht. Es war der letzte typische Elvis-Film. Die Handlung ist gewohnt seicht und es gibt bessere Lieder vom King, aber der Film ist gut produziert und die Rennszenen sind auch nicht schlecht gemacht. Wer die Filme des King mag, wird diesen hier auch nicht verachten. Kauf Speedway bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |