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| Simone Jahr: 2002 Klassifikation: Komödie Geburtsdatum: 3 Februar 1909 Regisseur: - Andrew Niccol Schauspieler/Schauspielerinnen: - Catherine Keener - Danny Devito - Al Pacino - Rachel Roberts (III) Fand den Film toll Al Pacino war Spitze und ich fand den Film genial. Gerade die spartanischen Kulissen und so weiter, machen aus dem Film etwas besonderes. Der Film spielt definitiv in der Zukunft und ist weniger abwegig als man denkt. Es ist Satire, Gesellschaftskritik, hat philosophische Untertöne und trotzdem äusserst unterhaltsam. Was will man mehr? O.k. der Filmfluss könnte etwas besser sein, aber das macht Al mit seiner grandiosen Darstellung mehr als wett. Selbstkritische Hollywood-Satire Al Pacino spielt den abgehalfterten Filmemacher Victor Taransky, der seit Jahren keinen Hit mehr landen konnte und über Nacht zum gefragtesten Mann Hollywoods wird. Genaugenommen avanciert seine computergenerierte Aktrice Simone (Simunlation One) zu dem Superstar schlechthin. Alle lieben Sie - und niemand weiß, dass sie ein virtueller Star ist. Taransky wird die Geister die er rief nun nicht mehr los und ist dazu verdammt sein ganzes Leben mit seiner Schöpfung zu verbringen... <BR>Mit dieser Mediensatire gelang Drehbuchautor Andrew Niccol nach "Die Truman Show" ein weiterer großer Wurf. Dieser Film ist keineswegs eine Komödie (als die er offensichtlich von einigen missverstanden wird). Hier reiht sich nicht ein Lacher an den nächsten. Niccol, gleichzeitig auch Regisseur des Filmes, findet eine ausgewogene Balance zwischen Spott über den amerikanischen Celebrity-Kult, Witz und einer gewissen Portion Melancholie, die Al Pacino in schon bekannter Weise ausstrahlt. Gewiss ist dies nicht Pacinos beste Rolle, er steht bei diesem Film aber auch eigentlich gar nicht im Vordergrund. <BR>Ironischerweise ist der Film den Mechanismen Hollywoods zum Opfer gefallen, die er anprangert. Filme mit einer Aussage, die nicht den Mainstream-Publikums-Geschmack treffen, haben an der Kinokasse schon verloren: Der Film floppte in den USA und erscheint in Deutschland deshalb nur auf DVD. Auf dieser DVD sind zwei recht interessante Making ofs und 19! entfallende Szenen enthalten. Tipp: Den Abspann des Filmes unbedingt zu Ende schauen! Zu viel vorgenommen? Es gibt so Filme, bei denen man immer das Gefühl hat: jetzt kommt er gleich in Fahrt, demnächst wird es spannend. Das hier ist so ein Streifen. Die Handlung um einen Regisseur (Al Pacino) und dessen computergenerierten Mega-Star klappert seltsam hölzern vor sich hin. Pacino bemüht sich sichtlich, seiner Figur möglichst viel Tiefe zu verleihen - aber ach weh, es ist einfach der richtige Mann im falschen Film. Außerdem glaube ich, dass die Inszenierung zu durchgestylt daherkommt. Alle sehen toll aus, wirken wir in der „Vogue" und benehmen sich so, wie sich Hollywood-Figuren in einem Film benehmen müssen: Ein bisschen böse, ein bisschen zynisch, ein bisschen abgeklärt - aber bloß nichts übertreiben, sonst ruft jemand „Klischee". Und so verläuft sich die interessante Grundidee irgendwo zwischen Komödie, Romantik und (Pseudo-) Blick-Hinter-die-Kulissen, ohne sich irgendwo mal zu entscheiden. Fazit: Wer heimlich für Pacino schwärmt oder für Stehpartys mit (Pseudo-) Hollywood-Insiderwissen glänzen möchte - zugreifen. Alle anderen nicht. Kauf Simone bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |