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Mad Love
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Lob und Kritik

Mad Love (1995)
Jahr: 2002
Klassifikation: Foreign Film - Spanish/Misc Sa

Regisseur:

- Vicente Aranda
- Antonia Bird

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Drew Barrymore
- Chris O'Donnell




Drew Barrymore... sehr überzeugend !!

Als die hübsche, quirlig-verrückte Casey Roberts (Drew Barrymore) in dem langweiligen 'Kaff' Seattle auftaucht, ist es für den zurückgezogenen Mat Lealand (Chris O'Donnell) Liebe auf den ersten Blick. Zwar sind Caseys häufige 'Herumalbereien' (Z.B.: die Schule mittendrin verlassen, den Feueralarm auslösen...) für das Pärchen anfangs noch erträglich, bis Casey von der Schule fliegt und auch aus anderen Gründen die Mat noch nicht so ganz klar sind, in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird. Klar, dass sie abhauen will und Mat, der sie nicht verlieren will, Casey aus der Klinik befreit und mit ihr abhaut. Die beiden beschließen nach Mexiko zu ziehen. Soweit kommt es allerdings nicht, denn auf der langen fahrt dorthin rastet Casey schließlich psychisch aus und mat merkt, dass casey doch nicht sooo gesund ist, wie sie vorgibt....<BR>Gute Musik, nette Romanze mit einer ganz außergewöhnlichen Drew, die beweist dass nicht nur Komödien ihre Stärke sind.


5 Sterne sind eigentlich zu wenig...

Mad Love ist wirklich ein außergewöhnlicher Film. Besonders durch die beeindruckende schauspielerische Leistung von Drew Barrymore ist dieser Film ein besonderes Erlebnis und außerdem ein Beispiel dafür, dass Drew Barrymore nicht nur in Komödien überzeugt. Diesen Spagat zwischen der verrückten und draufgängerischen zur psychisch kranken Casey meistert sie einfach unglaublich gut.<BR>Natürlich will ich auch nicht das schauspielerische Talent von Chris O'Donnell, der Caseys Freund Matt spielt, vergessen. Er stellt die Liebe zu Casey und die damit verbundenen Probleme sehr glaubwürdig dar.<BR>Mad Love gibt ein Gefühl von Freiheit, aber auch von Grenzen wieder, die selbst die Liebe nicht überwinden kann.Ein Film, der einfach mitreißt und nicht nur für Drew Barrymore-Fans geeignet ist.


Düster-Drew

Mad Love ist einer dieser Ausnhamefilme, die so zur Ausnahme werden, dass er etwa einmal im Jahr unter der Woche nachts von der ARD ausgestrahlt wird. Aber wer ihn da einmal gesehen hat, wird den nächsten Ausstrahlungstermin entgegenfiebern oder - viel einfacher - sich die DVD nach Hause holen. Lang genug hats ja gedauert, bis auch Mad Love endlich auf Silberling zu erhalten war. <BR>Ein Film, der wie die meisten, in denen sie mitspielt, von Drew Barrymore getragen wird. Jeder kennt sie aus (romantischen) Komödien und weiss, wie sie dort mit ihrem unvergleichlichen Charme und ihrem einzigartigen Lächeln binnen weniger Minuten jedermann in ihren Bann gezogen hat. In Mad Love zeigt sich die sympathische Ausnahmeschauspielerin von ihrer anderen Seite (die, wenn man ihre Biographie ein wenig kennt, ihrem Naturell auch eher entsprechen dürfte). Drew spielt Casy, die grosse psychische Probleme hat. Sie möchte gerne die toughe Teenagerin sein, die sich von niemandem etwas sagen lassen muss und einfach selbständig ist. Jedoch legen ihr Depression, Paranoia und schizoide Wahnvorstellungen immer wieder Steine in den Weg. Die Machtlosigkeit gegen diese Krankheiten und die Hilflosigkeit, mit der Drew ihr entgegentritt, sind harter Stoff für den Zuschauer und Mad Love hat auch kein wirkliches Hollywood-Happy-End. Obwohl Drew Barrymore einfach nur packend spielt, bewegt sie sich auf dem schmalen Grad, der dazu führen könnte, die Zuschauer zu Krokodilstränen zu provozieren, doch sie meistert diesen Weg sicher. <BR>An ihrer Seite übernimmt Chris O'Donnell den traurigen Heldenpart. Er kennt sich mit ihren Krankheiten absolut nicht aus, 'befreit' seine Casy aber trotzdem aus der Klinik und flieht mit ihr quer durch Amerika. Doch ist er mit seiner Aufgabe überfordert, wie er sich irgendwann selber eingestehen muss. Chris O'Donnells ist in seiner Rolle austauschbar, aber ok. Durch die labile Rolle Drew Barrymores bekommt O'Donnell natürlich Sympathiepunkte beim Zuschauer, aber - machen wir uns nichts vor - mit Drew steht und fällt dieser fantastische Film. Darüber hinaus ist dieser Film offensichtlich immer noch ein Insider, was ihn natürlich noch attraktiver macht. <BR>Fazit: Drew spielt einfach nur fantastisch überzeugend und man möchte den Film immer wieder sehen. Jedoch ist er nichts für einen romantischen Abend eines frisch verliebten Päarchens. Für jeden anderen aber ein absoluter Geheimtipp!





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