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| Macbeth Jahr: 1971 Klassifikation: Regisseure - Polanski, Roman Regisseur: - Roman Polanski Schauspieler/Schauspielerinnen: - Jon Finch - Frankreichsca Annis Polanskis schwärzeste Stunde Man muss einfach wissen, in welcher Situation sich Roman Polanski befand, als er Macbeth inszenierte, diesen Alptraum aus Blut und Wahnsinn. Dies ist der erste Film, den er nach der bestialischen Ermordung seiner schwangeren Ehefrau Sharon Tate durch den Charles-Manson-Clan in Angriff nahm, und er spiegelt Polanskis Seelenzustand auf morbide Art perfekt wieder. Nie wieder war Polanski so besessen von Gewaltdarstellungen und einer Düsternis, die schwärzer kaum vorstellbar ist, und natürlich ist Shakespeares Tragödie um die Gier nach Macht, Besessenheit und Massenmord die ideale Grundlage dafür. Dass "Macbeth" auch ohne dieses Wissen eine cineastische Meisterleistung ist, bleibt unbestritten. Selten hat man eine so kraftvolle, künstlerische Film-Inszenierung von Shakespeares Werk gesehen (man vergleiche den Film z.B. mit den weichgespülten Zeffirelli-Werken). Die Besetzung agiert auf höchstem Niveau, die ungewöhnliche und zunächst gewöhnungsbedürftige Musik sorgt für atmosphärische, beunruhigende Untermalung, aber letztlich ist es auch die unglaubliche Brutalität des Films (die FSK-16-Einstufung düfte der Film wohl allein der Tatsache verdanken, dass hier Shaespeare Pate stand), die seine Faszination ausmacht. Kein Film für heitere Video-Abende, das ist wohl sicher. Aber ein beunruhigendes, abgrundtiefes Meisterwerk, ohne Frage. Stars hide your fires - Don't show my Schwarz and deep desires Macbeth - eines der wohl bekanntesten und genialsten Werke William Shakespeares. Ein geniales Werk verdient auch geniale Umsetzung - und das ist Roman Polanskis Film leider nicht. Enttäuschend stellten sich für mich besonders zwei Aspekte heraus: Die Musik und die logischen Fehler: Zugegeben, die Musik vermittelt eindeutig einen Geschmack auf das Schottland des Mittelalters, doch die schrägen Klänge wirken im Gesamtbild des Filmes stellenweise nicht nur unpassend, sondern auch massiv störend. Desweitern weist der Film einige logische Fehler auf , die man zwar einem stimmigen Gesamtwerk verzeihen mag, doch wäre der Film in sich total stimmig, wären mir diese Schnitzer (und noch einige mehr) nicht beim ersten Schauen aufgefallen, einige der Schauspieler schaffen es in meinen Augen nicht, ihre Figuren glaubwürig darzustellen... unter anderem Macbeth selbst. Vor allem das große Finale wirkt nicht aufregend, sondern eher peinlich gestellt. Nach all der Kritik möchte ich dennoch auch die guten Seiten des Films erwähnen: Polanski gelingt es, die Szenen des Hexensabbats und der Prophezeiungen stimmungsvoll darzustellen, ebenso die Charakterisierung der Lady Macbeth gelingt beachtlich gut (Bei der Szene, in der Lady MacBeth dem Wahnsinn verfiehl bekam ich stelklenweise doch wirklich Gänsehaut). Dank dieser positiven Aspekte kann man dem Film dann doch noch etwas abgewinnen und alles in allem sollte sich jeder Liebhaber Shakespear'scher Wortgewalt diesen Film wenigsten einmal (auf englisch) angeschaut haben, auf weitere Male kann aber dankend erzichtet werden... Schlichtweg genial! Diesen Film habe ich vor einigen Jahren zum ersten Mal gesehen ,nach der Empfehlung meines damaligen Englischlehrers. Polanski schafft es ,haargenau die Stimmung einzufangen ,die ich beim ersten Lesen des Stückes hatte. Ich habe mir Macbeth schon einige Male auf der Bühne angesehen und war jedesmal enttäuscht. So genial umgesetzt ,wie in diesem Film habe ich das Stück noch nie gesehen. Ich bin wirklich froh ,ihn nun endlich auf DVD zu besitzen. Kauf Macbeth bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |