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Jenseits Aller Grenzen
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Jenseits aller Grenzen
Jahr: 2003

Regisseur:

- Martin Campbell

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Angelina Jolie
- Clive Owen




Bewegend, erschĂŒtternd, Jenseits aller Grenzen

Zuerst möchte ich schreiben das ich "Jenseits aller Grenzen" schon lange sehen wollte. Nachdem ich ihn im Kino leider verpasst habe beschlossen ich ihn mir als Dvd zu kaufen. Wenn ich den Film mit 3 Eigenschaften karaktarisieren mĂŒsste wĂ€ren das, gefĂ€hrliches Abenteuer, romantisch und vorallem sehr erschĂŒtternd. Die Geschichte ist realistisch, dass steht leider fest. Angelina Jolie spielt ihre Roller ziehmlich gut, wie auch in vielen anderen Filmen. Ich vergebe "Jenseits aller Grenzen" vier Sterne weil ich ihn sehr bewegend, realistisch und interessant fand. Volle Punkte bekommt er aber nicht weil ich finde das die Liebes Geschichte ein Tick zu kitschik ist. Das hĂ€tte man noch verbessern können. Dennoch ist es ein sehr guter Film. Stefan aus Wien vergibt 4 PĂŒnktchen


Schockierend real!

Ein Film, der nicht einfach nur unter die Haut geht, sondern mit teils aufgestellten HÀÀrchen im Nacken gleich alle Hautschichten auf einmal hinter sich lÀsst.
Wie fĂŒhlen sich Menschen, die feiernd auf einer Veranstaltung der humanitĂ€ren Hilfe plötzlich aus ihrer Scheinwelt gerissen werden? Wenn ein Mann in den Saal stĂŒrmt, und ein kleines, knochiges schwarzes Kind an der Hand hĂ€lt? Besser: wie hĂ€tten sie sich fĂŒhlen SOLLEN? <BR>Als dem Kind schließlich eine Banane aus dem Publikum vor die FĂŒĂŸe geworfen wird, war ich nicht der einzige Kinobesucher, dem der Atem stockte.<BR>Und genau in diesem Moment fasst Angelina Jolie ihren Entschluss. Den Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen.
Ein packender Film mit schauspielerisch guter Leistung. HintergrĂŒndig und ein wenig dokumentierend wird hier von dem Leid in verschiedenen Teilen des Globus erzĂ€hlt. Von machtgierigen Guerillas, kapitalistischen HintermĂ€nnern, den finanziellen Gegebenheiten und dem Handel mit Waffen, ohne den diese Hilfe auswegslos erscheint. Und zugleich eine Liebesgeschichte in einer Welt, in der Liebe eher nebensĂ€chlich ist.<BR>WĂ€rmstens zu empfehlen!


Auf der Grenze ...

Der Film versucht, eine Liebesgeschichte mit einer engagierten Darstellung des Elend in der Dritten Welt zu verbinden. Ein an verschiedenen Orten der Dritten Welt humanitĂ€r tĂ€tiger Arzt, Dr. Nick Callahan (Clive Owen), stört eine Spendengala der „Besseren Gesellschaft" Londons mit einem glĂŒhenden Aufruf zur Hilfe, in welchem er sehr plastisch die schrecklichen ZustĂ€nde in einem Teil der Welt anspricht und dabei der heuchlersichen High Society in der ersten Welt, welche zwar Geld spendet, sich dabei nobel fĂŒhlt, aber eigentlich fĂŒr die wirklichen ZustĂ€nde an den Orten der Not und des Hungers nicht interessiert. Sarah Jordan (Angelina Jolie), eine in einer langweiligen Ehe lebende Frau aus eben dieser High Society, wird Zeugin dieses Aufrufes und reist Nick Callahan nach, will helfen, wird durch diesen zunĂ€chst abgelehnt und gewinnt langsam dessen Vertrauen und Liebe. <BR>Die Geschichte selbst ist eher kitschig. Beeindruckend sind die Bilder und das Nebengeschehen. Die Filmmacher zeigen sehr deutlich den Kampf um das Überleben der von Hunger gezeichneten Menschen in verschiedenen Gebieten der Welt, unter anderem Kambodcha und Tschetschenien, jedoch auch die Gewalt und die Korruption, auf welche sich die Helfer einlassen mĂŒssen, um ĂŒberhaupt helfen zu können. Er zeigt auch, wie die Helfer selbst in Gefahr geraten - Gefahr fĂŒr Leib und Leben, aber auch Gefahr ob des Elends und der Hilflosigkeit zynisch zu werden oder zu verzweifeln.<BR>Angelina Jolie ist in ihrem wirklichen Leben UN-Sonderbotschafterin und hat in dieser Eigenschaft schon verschiedene Drittwelt-LĂ€nder bereist. Die Rolle im Film wiederspiegelt also auch ein StĂŒck der IdentitĂ€t des realen Menschen Angelina Jolie. Und man sieht, dass die Schauspielerin in ihrer Rolle aufgeht. Der Film eignet sich nicht, um einfach etwas Unterhaltung mit einer schönen Frau „hereinzuziehen". Ein Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne ist er aber auch nicht. Wer sich wirklich mit den ZustĂ€nden der Dritten Welt und den Schwierigkeiten der humanitĂ€ren Hilfe befassen will, muss seine Informationen anderswo holen. Man darf sich aber vom Film berĂŒhren lassen!





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