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| Invasion vom Mars Jahr: 1953 Regisseur: - William Cameron Menzies Schauspieler/Schauspielerinnen: - Jimmy Hunt - Helen Carter Trash - Kult Und das ist wieder mal ein wundervolles Sci-Fi Trashfilmchen aus dem Jahre Stein. Dieser Klassiker hat wirklich alles was man braucht um sich köstlich zu amüsieren.<BR>08/15 Ufos, nämlich mit der guten alten Tellerform, Militäraufnahmen aus dem Krieg, die schön blöd reingeschnitten wurden, damit der Aufwand größer wirkt und die Situation ernster, und natürlich Typen in nem Kostüm als Aliens, auch in diesem Film wieder schön lächerlich anzusehen, aber eben deshalb herrlich.<BR>Das Beste aber ist der Professor in der Mitte des Films, der uns wiedermal den größten Schwachsinn herbei erzählt und uns alles mögliche über Weltraum, Ufos, Aliens etc. weismachen will. Natürlich fällt auch wieder das damals in diesem Genre immer vertraute und als Grund für alles verwendete Wort: "Atomenergie" (manchmal aber auch "Radioaktivität"). Der Film ist besser als manche Komödien heute und er hat die gute alte und wertvolle "Unterrichtsstunde" in der Mitte des Films. Professor: "Oh nein mein kleiner Jimmy, es ist durchaus möglich, dass Außerirdische vom Mars durch den ganzen Weltenraum reisen, um uns mit von Atomenergie betriebenen Untertassen anzugreifen." Großartiges Trashkino zu einem passablen Preis. Wer diese alten Klassiker mit all ihren Klischees liebt, ist hier bestens aufgehoben. Ein Montag in den 80ern An einem Montagabend in den Achtziger Jahren strahlte das dritte Fernsehprogramm diesen Film gegen 22.00 Uhr aus. Ich war Schüler und spätes Fernsehen nur am Wochenende gewohnt. Aber dieser Film ließ mich keine Sekunde los. Natürlich verniedlichen einige meiner Vorrezensenten diese Fassung von 1953, denn sie sind vermutlich verwöhnt von den MNöglichkeiten heutiger Filmtechnik. Für mich hat die Originalfassung etwas Liebenswertes, schon wegen der ganz und gar moralischen Atmosphäre (der brave, aber unerschrockene Junge als Hauptdarsteller), wie sie in vielen gutgemachten US-SAtreifen aus jener Zeit üblich war. Dieser Film ist nicht mit "Alien" oder "Terminator" oder anderen perfekt inszenierten Filmen aus jüngerer Zeit vergleichbar. Aber er hat die besagte Atmosphäre, die sogar einen Schüler das Spätprogramm durchwachen lässt - auch auf die Gefahr hin, dass er am nächsten Tag übermüdet ist und die Mathe-Arbeit verhaut... Rote Teufel müssen sterben Amerika in den Fünfzigern war ein Hort der Paranoia. Die vermeintliche kommunistische Bedrohung, die sich von der Sowjetunion ausgehend auszubreiten drohte, führte zu immer hysterischeren Reaktionen. Wer nicht zuerst *Hexe* rief, war schon hochgradig verdächtig. Oh, sagte ich gerade Hexe? Ich meinte natürlich Kommunist. Dieses geistige Klima führte zu einem Kunstgenre, das die Unterwanderung der aufrechten amerikanischen Meinung im Körperfressermotiv thematisierte. Referenzfilm ist dafür Don Siegels Film von 1956 "Invasion of the body snatchers". William Cameron Menzies Film von 1953 "Invasion vom Mars" hat zwar nicht die Eindringlichkeit von Siegels Film, stellt aber mit seinen Anklängen an die romantisierenden Kriegs- und Sabotagefilme das Bindeglied zu Siegels Film dar. Da rollen noch die Panzer wie in einer Wochenschau und im Keller brennt es lichterloh. Der Film liest sich aber auch wie eine Anleitung für die McCarthykommission zum Umgang mit den Rosenbergs. Wissenschaftler werden zuerst vom antiamerikanischen Virus infiziert und am besten ist es, man erstickt die Krankheit gleich im Keim.<BR>Jenseits des kulturhistorischen Gehaltes ist der Film vor allem aber ein unterhaltsames B-Movie, das die damalige Zeit stimmig eingefangen hat. Technikgläubigkeit vermischt sich mit pseudowissenschaftlichen Argumentationen; die durch die Atombombenangst popularisierte *Kleine Strahlenkunde* ist aus heutiger Sicht amüsant. Die Dialoge ("Ein Raumschiff? Woher?" - "Aus dem Weltenraum.") verbreiten eine belehrende und erbauende Stimmung wie eine Bibelstunde der anderen Art. Die Tricktechik muß man gesehen haben, besonders erheiternd sind die Reißverschlußkostüme der Marsianer und deren Strahlenwaffen, die merkwürdigerweise aufgeblasene Kondome an Höhlenwänden erzeugen. Die DVD kann leider mit dem Charme des Filmes nicht mithalten. Das 4:3 Vollbild sieht mies aus und man vermißt schmerzhaft die Originaltonspur. Daß bei einem derartig alten Film das Original, von dem die Kopie gezogen wurde, Kratzspuren aufweist, ist nicht so verwunderlich wie die Tatsache, daß beim Digitalisieren noch ein erkleckliches Pixelrauschen hinzugekommen ist. Dennoch sollte man sich den Film auf DVD zulegen - man weiß ja nie, ob nicht gerade heute Nacht ein UFO vom Typ II auf dem nahegelegenen Sandberg landet. Kauf Invasion Vom Mars bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |