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Gothika
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Lob und Kritik

Gothika
Jahr: 2003
Klassifikation: thriller
Land: USA
Sprache: English

Regisseur:

- Mathieu Kassovitz

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Halle Berry
- Robert Downey Jr
- Penelope Cruz
- Charles S.Dutton




Genial!

Als ich im Kino die Preview zu „Gothika" sah, war ich mir sicher, da ist wieder ein Film, der mich genauso verstören wird wie „The Ring". Und obwohl ich dieses Gefühl hatte, habe ich mir den Film angesehen. Ich hatte wirklich einen genialen Psychostreifen in „Ring" Manier erwartet, doch was sich mir dann bot, war einfach ein spitzen Krimi mit übernatürlichem Touch. „Gothika" kann man sich also bedenkenlos anschauen, ohne Alpträume davon zu bekommen. Das heißt, wenn einem ein totes Mädchen, das dann und wann mitten in der Nacht auftaucht und ziemlich böse aussieht, nichts ausmacht! Womit wir auch schon ein Stück weit bei der Handlung wären. Die Psychologin Miranda arbeitet in einer Psycho-Anstalt. Sie glaubt an Tatsachen, nicht an übernatürliches oder mysteriöses, und schon gar nicht an Geister. Eines Nachts auf dem Heimweg fährt sie beinahe ein Mädchen um, das nackt mitten auf der Straße steht. Sie möchte nachsehen, ob es dem Mädchen gut geht, und das nächste was der Zuschauer sieht - Miranda auf der „anderen Seite". Plötzlich ist sie als Patientin eingesperrt und sie hat keine Ahnung wieso. Die schockierende Nachricht: sie soll ihren Mann umgebracht haben, doch Miranda kann sich an nichts erinnern. Nacht für Nacht wird sie von dem Mädchen heimgesucht, und nach und nach kommt sie hinter die ganze schockierende Wahrheit.
Das Tolle beim Anschauen dieses Films ist die Ungewissheit, ob es nun Realität oder Traum ist. Während des ganzen Films ist man sich nicht wirklich sicher, ob ihr das tatsächlich alles passiert, oder ob sie nur in einer „anderen Welt" (einer Art Traumwelt) gefangen ist. Doch gegen Ende fügen sich dann alle kleinen Puzzleteile zusammen, und man bekommt ein schönes, überraschendes Schock-Ende im Stil von „Zwielicht" geboten. Außerdem wird in diesem Film sehr auf Schreckmomente gebaut, das ist wirklich super gelungen! Eine nette Überraschung in „Gothika" ist Penelope Cruz, die zu Anfang eine absolut Verrückte spielt. Zwar sind manche ihrer Sprüche etwas pseudo-intellektuell und pseudo-tiefgründig (wie z.B. „er öffnete mich wie eine Blume aus Schmerz"...hallo??), trotzdem ist sie richtig in dieser Rolle aufgegangen, und hat mich angenehm überrascht. Allgemein gibt es in „Gothika" hin und wieder ein paar dämliche Sätze, die ein Kopfschütteln hervorrufen, wie z.B. „Ich bin nicht verrückt, ich bin besessen!!!", aber die halten sich wirklich in Grenzen, da gab es schon weitaus schlimmeres. Und diese minimalen Fauxpas werden durch die Schauspieler sowieso wieder wettgemacht. Halle Berry stiehlt hierbei natürlich allen die Show. Sie spielt grandios, ihre Verzweiflung kann man ihr in jeder Sekunde ansehen. Und wenn man mal genau nachdenkt - wieder mal eine ganz schön krasse Story. Wenn man


Angsteinflößend

Gothika ist ein Film, der auf dem Draht zwischen realität und Fiktion wandert.<BR>Es geht um Mirande( Helly Berry) die als Psychaterinn arbeitet bis sie selbst in ihre Klinik eingewiesen wird weil sie ihren Mann umgebracht haben soll.<BR>IHNHALT:Nachdem Miranda ein Mädchen das auf der Straße stand helfen wollte, ging dies in Flammen auf und Miranda wachte in einer Zelle ihrer Psychatrie auf. MAn erzählte ihr das sie ihren Mann umgebracht habe und sie sah seit der Nacht wo das Mädchen war, immer wieder dieses Mädchen. Es verfolgte sie.<BR>Was das für ein Mädchen ist, möchte ich hier nicht vorwegnehmen.<BR>Der Film bringt einen in die Welten der psychatrie, er zeigt einem, das man verwirrten Menschen auch mal glauben sollte, und sie nicht als krank abstempeln soll.<BR>Das große Vorbild von diesem Film war wohl the six senths und das Thema ich sehe Tote Menschen.<BR>Das entscheidende Ende des Filmes wird von Limp Biskit und behind Blau eyes begleitet.<BR>Klasse Film aber leider nicht so perfekt wie sein Vorbild.


Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend!

Ich hatte mir den Film im Kino angesehen, da mir nach einem starken thriller war. Und der Streifen oder zumindest die Vorschau darauf versprach ja einen richtig spannenden thriller. Die versprochene Spannung ließ dann jedoch endlos auf sich warten, da dieser thriller nie richtig in die Gänge kommt. Dazu gesellt sich noch eine surrealistische Handlung, die dem Zuschauer zu viel Fantasie abverlangt. Dabei hätte nach der Verhaftung der Hauptdarstellerin alles viel besser werden können, aber die scheinbar unaufhörenden Gedankengänge der Protagonistin, die nur schwer von der Realität zu unterscheiden sind, stören einfach den Werdegang des Films. <BR>Was also ganz gut anfing wird leider nicht gut oder besser, sondern hat die Tendenz vor sich hinzudümpeln ohne großen Eindruck zu hinterlassen. <BR>Auch das Ende ist nicht wirklich überraschend oder gar spannend. So daß, man es letztendlich mit einem gut inszenierten surrealen thriller zu tun hat, der aber wie gesagt nie richtig in die Gänge kommt.





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