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| Female Perversions Jahr: 1996 Regisseur: - Susan Streitfeld Schauspieler/Schauspielerinnen: - Tilda Swinton - Amy Madigan Verschenktes Potenzial.... Erstens zur Klarstellung, der Titel ist irrefuehrend, wer hier SM-Spielchen erwartet ist fehl am Platz. Der Film basiert auf der Literaturvorlage "Weibliche Perversionen: Von befleckter Unschuld und verweigerter Unterwerfung" der amerikanischen Feministin Louise J. Kaplan. Protagonistin des Films ist die Anwaeltin Evelyn Stephens, die scheinbar ein perfektes Leben fuehrt. Eve ist die personifizierte Selbstkontrolle und Selbstdisziplin, eine erfolgreiche Karrierefrau. Oberflaechlich, den unter dieser meisterhaft inszenierten Aussenfassade brodelt es heftig....<BR>Bald entpuppt sich diese Fassade als Selbstbetrug, denn Eve ist alsbald, nicht mehr in der Lage, all ihre unterdrueckten Aengste, Zweifel, unerfuellten Wuensche und obsessiven erotischen Phantasien zu kontrollieren.... Regisseurin Susan Streitfeld hat sich mit diesem Film auf ein hochkomplexes Gebiet begeben, dass sie leider nicht adaequat umsetzen konnte. Versucht Kaplan noch in ihrem Buch die weiblichen Perversionen zu definieren und von den maennlichen abzugrenzen, so gelint es S.Streitfeld nicht, diese deutlich zu machen. Ganz im Gegenteil. Anstatt eine eigene Sichtweise der, der Frau, durch die Gesellschaft, auferlegten Rolle zu finden, legt sie die typische maennliche Sichtweise zu Grunde. Somit avanciert der Film zum Eigentor, denn anstatt sich von der maennlichen Sichtweise zu distanzieren, unterwirft er sich ihr. Alleine die schauspielerische Glanzleistung von Tilda Swinton und die unkonventionelle Visualisierung der Thematik, machen diesen Film zu einem interessanten Filmerlebniss, abseits des Mainstreams. Nackte Tatsachen "Nicht die Frau ist pervers, sondern die Situation, in der sie lebt." So könnte man in Anlehnung an Rosa von Praunheim den Film FEMALE PERVERSIONS beschreiben, der entgegen den Erwartungen, die der Filmtitel auslösen soll, nicht von billigen SM-Knebelspielchen des weiblichen Körpers berichtet.<BR>Stattdessen geht es in Susan Streitfelds Erstlingswerk um andere Fesseln, die der Frau angelegt werden - gesellschaftliche Zwänge, die zu Verstörungen der Seele führen. Daß die Umsetzung von Louise Kaplans Buch nicht zu einem drögen Feminismusdiskurs verkommen ist, liegt einerseits an Streitfelds symbolisch stimmiger Inszenierung, durch die die von der Hauptfigur Eve gefühlte Bedrohung dem Zuschauer vermittelt wird. Andererseits wird die Anwältin Eve durch die unterkühlt agierende Tilda Swinton hervorragend verkörpert, die dem Film eine ambivalente Erotik verleiht. Extras sucht man auf der DVD vergebens; man fragt sich, wozu MCP dem Film ein Menü verpaßt hat, wenn es nicht mal Untertitel gibt. Wenigstens ist die für Synchrohasser lebensnotwendige englische Tonspur abrufbar. Trotz dieser sparsamen Ausstattung ist die DVD ein lohnender Kauf, denn FEMALE PERVERSIONS ist ein intelligenter und unterhaltsamer Film für all diejenigen, die über Frauen nicht nur am Muttertag nachdenken. Verwirrender Titel und irreführendes Cover Der Film über die Richterin ist wirr, lebt von Ein- und Rückblenden und hat mit dem Titel nichts zu tun. Dieser ist irreführend und lockt den Betrachter auf eine falsche Spur. Das Kaufen lohnt sich nicht, selbst das Ansehen ist verschwendete Zeit.<BR>Es gibt Filme, die sind passend zum Titel und es gibt deutlich bessere Film aus dem Milieu der Juristen. Kauf Female Perversions bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |