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| Falling Down Jahr: 1993 Klassifikation: Drama Regisseur: - Joel Schumacher Schauspieler/Schauspielerinnen: - Robert Duvall - Michael Douglas - Barbara Hershey Unheimlich gut "Falling Down" ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Joel Schumacher hat einen für amerikanische Verhältnisse ungewöhnlich kritischen Film geschaffen, der all die Alltagsfrustrationen attackiert, die den Normalbürger, der sich ja bestimmten Normen zu beugen hat, erwarten. Es geht um "D-Fens", einen typischen Arbeiter, der noch bei seiner Mutter wohnt. Er ist von seiner Frau getrennt, hat seinen Job verloren, dennoch fährt er noch jeden Morgen weg und will zum Geburtstag seiner kleinen Tochter kommen, lebt also in der Vergangenheit. Letztendlich ist er aber all den Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft nicht mehr gewachsen, die Reise zum Haus seiner Ex-Frau verkommt zur Odyssee durch Los Angeles, auf der er immer wieder mit anderen Menschen aneinandergerät. Nicht, weil er so will oder provoziert, sondern, weil es einfach so passiert. Jetzt entlädt sich all die Wut, die sich über die Jahre in "D-Fens" angestaut hat, er kommt an immer mehr Waffen und zeigt offen seine Wut. Dabei kommt Michael Douglas (kurios!!!) nicht die Rolle des irren Bösewichts zu, eher der armen Opfers, des Opfers einer brutalen Gesellschaft. Das Beste an dem Film ist, dass man nicht anfängt "D-Fens" zu hassen, nein, man fühlt mit, man stimmt in allem zu, was er tut, ob es nun in dem bürokratischen Burgerladen sei oder bei dem Nazi-Ladenbesitzer. "D-Fens" ist ein vom Schicksal gezeichneter Mann, der sich nicht mehr alles gefallen lässt, der seinen ganzen Frust nach Jahren ablädt. Sein Gegenspieler, ein Polizist kurz vor der Pension, hat es eigentlich auch nicht besser: Zu Hause eine dominante Frau, viele eigene Probleme. Dennoch kommt er im Gegensatz zu "D-Fens" damit zurecht. Hier hat Schumacher offensichtlich versucht, der kritischen Story etwas Dämpfung zu geben, was aber nicht weiter stört. Was bleibt, ist ein beängstigend realitätsnaher Film in einer heißen versmoggten degenerierten Stadt mit einem einsamen Amokläufer, der gar nicht so hätte enden müssen. <BR>Die Bilder letztendlich zeigen die ganze Unfreundlichkeit von Los Angeles. Vordergründig scheint die Sonne, aber eigentlich vergiftet sie alles, zumindest kommt das von den Bildern her so rüber. Und das Ende ist zwar etwas klischeehaft, dafür aber umso Dramatischer.<BR>Einfach nur perfekt, dieser Film! Ein -fast- ganz normaler Mensch Ein -fast- ganz normaler Mensch, morgens im Stau. Er läßt seinen Wagen im Stau stehen und macht sich - in Los Angeles fast unvorstellbar- zu Fuß auf einen Stundenlangen Marsch. Dabei verändert sich sein Wesen, seine Einstellung zu seiner Umwelt auf diesem Marsch durch seine eigene Vergangenheit.<BR>Erst ein eigentlich unbeteiligter entdeckt die Beweggründe des Mannes, seine ausweglose Situation und interpretiert die Hilfssignale ebenso wie die brutalen Wutausbrüche des Individuums welches er verfolgt richtig. <BR>In diesem Film spielen Michael Douglas und Robert Duvall die Gegenseiten, obwohl beide mehr verbindet als entzweit.<BR>Und , nachdrücklich leider, ist dies eine Geschichte, die auch in Deutschland ähnlich möglich war. Ist es in Falling Down ein privat gescheiterter Mann, der sich und seiner Umwelt seit Monaten seine Entlassung verschweigt, so war es in Erfurt ein von der Schule geworfener Schüler. Beide Personen, die fiktive wie die tragischerweise reale, haben sich ihrer Umwelt nicht mitgeteilt oder nicht mitteilen können. Jeder wußte, das dieses Spiel nur eine gewisse Zeit gespielt werden konnte, und beide haben auf den Abrund zugesteuert, ohne dass es ihre Umgebung wahrgenommen hätte.<BR>Beide haben bewußt Druck aufgebaut, sich im Monolog weiter in eine Richtung bewegt und die andere Eindrücke immer bewußter ausgesperrt.<BR>Und wie wir leider alle wissen, beide konnten an Waffen gelangen.<BR>Diesem Film ist der Vorwurf der Gewaltverherrlichung gemacht worden, und der Zuschauer sollte sich dieser Frage auch ernsthaft stellen. Aber angesichts der Tragödie von Erfurt ist dieser Film es Wert, gesehen und diskutiert zu werden. Der Untertitel würde als Zusammenfassung ausreichen Falling Down ist ein sehr guter Film, und mit genau den Richtigen Schauspielern besetzt. <BR>Michael Douglas alias Bill Foster spielt einen typischen amerikanischen Mittelständler, mit alltäglichen Problemen. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen, seinen Job hat er verloren, trotzdem fährt er noch jeden Tag zur Arbeit.<BR>An einem sehr heissen Tag als er gerade im Stau steckt, ändert sich sein normaler Tagesablauf. Perfekt durch die immer lauter werdende Umgebungsgeräusche gezeigt, versetzt Joel Schumacher den Zuschauer in die Lage die Folgen genau zu verstehen und regelrecht miterleben zu lassen.<BR>Bill möchte alles wieder normalisieren, und wieder mit seiner Frau und seiner Tochter zusammensein, also macht er sich zu Fuß auf den Weg zu ihnen. Auf dem Weg durch die Stadt wird er an vielen Stellen provoziert und antwortet darauf immer häufiger mit wachsender Gewalt, wodurch ihn die Polizei allen voran Robert Duvall als Amokläufer deklariert. Er erreicht den Point of no Return, und von da an, ist das Ende schon abzusehen, dass er nicht mehr in die normalität zurückkehren kann. Der komplette Film polarisiert stark, wobei man sagen kann, dass Bill Foster durchweg eigentlich der vernünftigste bleibt, und keine Chance hat dem Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen ohne klein bei zu geben. Die wirklich verrückte Person in den Film ist jedoch nicht Bill Foster, sondern die Frau des Polizisten. Der Untertitel dieses Films "ein ganz normaler Tag" ist Programm. Für alle anderen ist es ein Tag wie jeder auch in dieser Stadt, nur für die involvierten Personen ist es jeweils ein besonderer Tag. Duvalls Ego hat seinen letzten Arbeitstag bei der Polizei, Adele (die Tochter von Bill) hat Geburtstag wodurch es für die ganze Familie natürlich kein normaler Tag ist. Kauf Falling Down bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |