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| Driven Jahr: 2001 Klassifikation: Action Land: USA Sprache: English Regisseur: - Renny Harlin Schauspieler/Schauspielerinnen: - Burt Reynolds - Kip Pardue - Stacy Edwards - Til Schweiger - Sylvester Stallone Passables Comeback Endlich kann man Stallone mal wieder in einer Rolle sehen, die einwandfrei zu ihm passt (unterschätzter Held). Dies und die völlig neuartige Story (die Hauptkonkurrenten sind ausnahmsweise mal nicht bis zum Ende erbitterte Feinde), sind aber auch so ziemlich die einzigen positiven Elemente des Films. Man lasse sich nur einmal den Namen "Beau Brandenburg" auf der Zunge zergehen! Und das was in dem Film als Lausitzring ausgegeben wird, ist vielleicht die Strecke auf der die Produzenten Dreiradfahren gelernt haben, aber nicht eine für die Formel 1 lizenzierte Rennstrecke. Desweiteren muß bei jeder Art von Motorsport gewährleistet sein, daß Ersthelfer binnen 10 Sekunden am Unfallort sind und nicht erst in der Garage ihre Ausrüstung zusammenpacken müssen! Über die teilweise stark überzogenen Actionszenen kann man geteilter Meinung sein; die nächtliche Rennfahrt durch Chicago ist aber auf jeden Fall ein Highlight! Auch schauspielerisch kann der Film nicht voll überzeugen. Die Hauptdarsteller wirken zwar sehr souverän, die Nebendarsteller einfach nur laienhaft. Wer einen perfekten Rennfahrerfilm sehen will sollte sich "Tage des Donners" mit Tom Cruise besorgen, denn besser kann man einen Rennfahrerfilm nicht machen; ansonsten gilt: Wer's auf dem Heimkino mal wieder so richtig krachen lassen will, kann mit dieser Scheibe bestimmt nichts verkehrt machen! Nicht schlecht, aber eine Chance vertan... Es scheint tatsächlich, als ob dieser Film gemocht wird oder eben absolut verabscheut wird. Tatsächlich ist es so, wie ein anderer Rezensent bereits geschrieben hat, der Film wurde verschnitten. Er wirkt in der Endfassung doch recht flach, was Story und die meisten Charaktere betrifft, doch dank der DVD kann man anhand der geschnittenen Szenen feststellen, daß der Film gar nicht so zweidimensional gedacht war. Wenn man jedoch schon "Days of Thunder" mochte, sollte man diesen Film auch mögen, die Rennszenen sind beeindruckend, wenngleich auch nicht wirklich realistisch, aber schließlich ist das Hollywood, wer erwartet da schon ein langweiliges Formel 1 Rennen? Apropos F1: der querschnittsgelähmte Teamchef und der der deutsche Champ sind sichtbare Überbleibsel aus der ursprünglichen Idee einen Formel 1 Film zu drehen, was jedoch an den exorbitanten Lizenzkosten gescheitert sein soll. Zu den schauspielerischen Leistungen kann man festhalten, daß die deutschen Vertreter(Til Schweiger, Verona Feldbusch und Jasmin Wagner aka 'Blümchen') nun wahrlich keine oskarreife Leistung abliefern, besonders Til Schweigers unbewegte Miene stellt jegliche Vorwürfe an Sly Stallone diesbezüglich in den Schatten.<BR>Stallones Rolle ist sympathisch und wird allen Unkenrufen zum Trotz hervorragend herübergebracht. Estella Warren ist nicht nur atemberaubend hübsch, sondern scheint tatsächlich nicht unbegabt zu sein(ist ja auch im "Planet der Affen" zu sehen), mal sehen, wie es mit ihr weitergeht. Burt Reynolds ist sowieso inzwischen über jeden Zweifel erhaben, oder? FAZIT: wer einen kurzweiligen, wenngleich nicht besonders anspruchsvollen, Rennfilm sucht, der ist hier doch bestens aufgehoben, nur schade, daß mit etwas mehr Mut zur Handlung ein wirklich großartiger Film hätte daraus werden können... Jesses, jesses... ...stellen sie sich den schlechtesten Film vor, den sie je gesehen haben: Driven reiht sich danach ein. <BR>Hier zeigt sich mal wieder, wie sehr ein Regisseur auch von einem guten Drehbuch abhängig ist. Dass Renny Harlin (Stirb langsam 2, Cliffhanger, The Long Kiss Goodnight, Die Piratenbraut), den ich aufgrund seiner bisherigen Werke zu meinen Lieblingsregisseuren zählte, diese Arbeit übernommen hat, kann wohl nur an akutem Geldmangel seinerseits oder an Kumpelverpflichtungen gegenüber Sly Stallone liegen. Wie man aus einem schlechten Drehbuch trotzdem einen guten und Dramatisch akzeptablen Film machen kann, zeigt Tony Scott in "Tage des Donners". Was "Driven" betrifft, konnte hier auch Action-Routinier Harlin den Film nicht retten, selbst nicht durch handwerklich gut inszenierte Rennszenen, aber wie auch? Das hanebüchene Skript und die schlechten schauspielerischen Leistungen (Stallone ist dabei eher die Ausnahme) geben dem Film den Rest. Hier kommt jede Hilfe zu spät! Bitte den Abschleppwagen rufen! Kauf Driven bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |