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Die Drei Gesichter Der Furcht
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Lob und Kritik

Die drei Gesichter der Furcht
Jahr: 1963

Regisseur:

- Mario Bava

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Boris Karloff
- Michèle Mercier




Alle guten Dinge sind drei!

Mario Bava, Großmeister des klassischen Italohorrors, inszenierte DIE DREI GESICHTER DER FURCHT 1963 als Episodenfilm, in dem drei Geschichten (recht frei auf Vorlagen von Maupassant, Tolstoi und Tschechow basierend) sich auf unerschiedliche Art des Themas Angst annehmen. Der Film führt perfekt die ganze stilistische Bandbreite Bavas vor Augen und kann allein schon deswegen Filmfreunden, die das Oeuvre des Regisseurs erst noch entdecken wollen, als perfekter Einstieg empfohlen werden: Nach einer einleitenden Begrüßung durch Grausigkeitlegende Boris Karloff, beginnt der makabre Reigen mit der Episode DAS TELEFON: Das Callgirl Rosy (Michele Mercier) wird von einem anonymen Anrufer terrorisiert, der ihr androht, sie noch in der gleichen Nacht zu töten. Verzweifelt ruft sie ihre Freundin Mary zu Hilfe, doch dann eskalieren die Ereignisse... DAS TELEFON ist ein böses kleines Kammerspiel, in dem mit simpelsten Mitteln Spannung und eine beängstigende Atmosphäre erzeugt wird. Ein gelungener thriller en miniature, der bereits einen Vorgeschmack auf Bavas spätere, durchgestylte Arbeiten in diesem Genre bietet. Es folgt die Episode WURDELAK: Die Geschichte entführt uns ins frühe 19. Jahrhundert, in die unwirtliche Landschaft der Karpaten. Als der alte Gorca (Boris Karloff) nach der Jagd auf einen türkischen Räuber auf seinen Hof heimkehrt, ist er nicht mehr derselbe und schon bald werden die Befürchtungen seiner Familie schreckliche Gewißheit: Er ist zu einem Vampir, einem Wurdelak, geworden... WURDELAK präsentiert sich als als klassischer, gotischer Grausigkeit; ein märchenhafter Nachtmahr in schwelgendem Technicolor, in dem der damals bereits 75jährige Boris Karloff den wohl unheimlichsten Auftritt seiner späten Jahre hatte. Der Kreis des Grauens schließt sich mit DER WASSERTROPFEN, der letzten und wohl besten Episode: Die Krankenschwester Helen (Jacqueline Pierreux) stiehlt einer frisch Verstorbenen am Sterbebett einen Diamantring vom Finger. Doch noch in der gleichen Nacht wird sie von unheimlichen Ereignissen heimgesucht: Die alltäglichsten Dinge um sie herum wirken plötzlich bedrohlich, unheimliche Geräusche treiben sie an den Rand des Wahnsinns, bis ihr schließlich der Geist der Toten erscheint... DER WASSERTROPFEN erscheint wie eine Quintessenz des Bava-typischen Grausigkeits, der seine Wirkung mit subtilen Mitteln und einfallsreichen Kameraperspektiven erreicht. Straßengeräusche, delirierend flackernde Lichter vor den Fenstern, das Summen einer Fliege und das nicht enden wollende Tropfen eines Wassershahns erschaffen hier die enervierende Atmosphäre eines unter die Haut gehenden Grauens. <BR>Es ist immer ein Grund zur Freude, wenn Klassiker des Phantastischen Films auch hierzulande endlich zu einer DVD-Veröffentlichung gelangen. Geschie


Toller Film - Super DVD

"Die drei Gesichter der Furcht" ist zweifelsohne einer der besten Grausigkeitfilme von Mario Bava, dem Maestro des Makabren. Es ist schön, dass man einen solchen Film auf DVD wiederentdecken kann. Die Bildqualität ist hervorragend. Auch ist es möglich diesen Film in der italienischen Version mit deutschen Untertiteln zu sehen. Zudem gibt es als Bonus eine Dokumentation über Mario Bava, wo keine geringeren Leute wie Tim Lucas oder Joe Dante zu Wort kommen. Ohne Bedenken gibt man da fünf Sterne!


Für Liebhaber italienischen Trashkinos der frühen 60er Jahre

Die vorliegende DVD von Anolis Entertainment ist vielleicht nicht für jeden Zuschauer zu gebrauchen. Wer aber einen Hang zu alten klassischen Grausigkeitwerken der Filmgeschichte und/oder große Freude am italienischen Trashkino der frühen 60er Jahre hat, der ist mit "Die drei Gesichter der Furcht" bestens bedient.
Im Original: I TRE VOLTI DELLA PAURA, Italien, Frankreich 1963, ist dieser Episodenfilm vor allem eine Freude, weil sich viele interessante Namen unter den Mitwirkenden und Mitschaffenden dieses Werkes wiederfinden: Ubaldo Terzano, Roberto Nicolosi, Mario Serandrei, Boris Karloff, Mark Damon, Suzy Anderson, Lydia Alvonsi, Micelle Mercier, Jacquline Pierreux, uva.
Die Drehbücher der drei Teile stammen von Macello Fondato, Alberto Bevilacqua und Mario Bava - nach Literaturvorlagen von Tolstoj, Tschechow und de Maupassant.
Mit gewohnter Virtuosität im Licht- und Farbspiel serviert uns die vorliegende DVD das Können des italienischen Grausigkeitmeisters Bava: Drei Geschichten aus drei verschiedenen Jahrzehnten, drei Geschichten aus der Welt des Unheimlichen, präsentiert von Boris Karloff mit kleinen Anreißern zwischen den Episoden in denen Karloff sichtbar viel Spielfreude gehabt zu haben schien:
"Das Telefon" thematisiert die makaberen Folgen von terrorisierenden Telefonanrufen und einer tödlichen Verwechslung, die das Kernstück der ersten Episode bilden.
Bava zeigt, dass er ebenso wie Hitchcook, sein Handwerk beherrscht, aus wenigen Dingen viel mehr machen kann als die Summe der Dinge selbst. Und dies auch ohne Nebel und Dunkelheit, im Lichte eines modern eingerichteten Kellerapartments etwa, wobei ein kühler jazziger Soundtrack die Spinnwebästhetik des gotischen Grausigkeits ersetzt aber dennoch große Furcht und eine Erwartungshaltung mit den Folgen von etwas besonders Bösem evoziert.
Ganz im Gegenteil dazu funktioniert die zweite Episode, "Wurdelak"; eine klassische Vampirgeschichte in der malerischen Landschaft Osteuropas um Liebe, die stärker wähnt, als die Macht der Vampire. Wurdelak ist ganz und gar als klassische schwarzromantische Schauergeschichte in Szene gesetzt, in der Bava gekonnt alle Stilregister des Genres zieht. Eine gespenstische Farbgebung dominiert die geschickt ausgeleuchtete, nebelverhangene Landschaft, in der die Protagonisten vergeblich versuchen, ihrem unheilvollen Schicksal zu entgehen.
Boris Karloff hat in der Rolle des untoten Patriarchen Gorca den vielleicht besten Auftritt seiner späten Jahre: Unvergesslich bleibt der unmenschlich hungrige Ausdruck auf seinem Gesicht, wenn er in der Nacht durch das Fenster in die Hütte zu seiner Familie starrt.
Die abschließende Episode "Der Wassertropfen" ist die Geschichte der Krankenschwester Helen, die vom Geist einer Verstorben





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