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Der Guru
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Lob und Kritik

Der Guru
Jahr: 1998

Regisseur:

- Stephen Herek

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Eddie Murphy
- Jeff Goldblum




eine Inspiration

Lieber den Job kündigen, bevor man sich zerstört? Lieber mal inne halten, und wahrnehmen, was um einen herum geschieht, statt das ganze Leben zu verhetzen für die zweifelhafte Moral unseres Systems? Was zählt denn wirklich im Leben? Autos, Häuser, Güter, Geld! Aber ist das auch richtig so? Natürlich nicht. Das werden wohl alle antworten, die nicht zynisch sind. Aber warum ist es dann doch so oft der Fall? Manchmal muss man diese Dinge anzweifeln. Denn wenn das unsere einzigen Werte blieben, dann hätten wir bald alles verloren. Daß es aber gar nicht so sein muß, daß wir gar nicht Sklaven des Systems sein müssten, das wird in diesem Film ausgesprochen und sehr charmant dargestellt. Wer offen genug ist, zuzugeben, daß materielles gar nicht zählt, der wird diesen Film mögen. Er ist überaus positiv und macht Hoffnung. Wie kann es nur sein, dass man so etwas negativ bewertet. das ist ziemlich traurig, finde ich.<BR>Ich mußte bei diesem Film oft schmunzeln und manchmal lachen, weil es wirklich witzig ist, wenn ein "Guru" durch eine Live - Verkaufssendung läuft, und dort alles zerstört und den Menschen vor den Bildschirmen deutlich sagt, daß sie lieber aufhören sollten, ständig nur zu kaufen.


eddy, eddy, eddy, na, na, na

was hast du dir da wohl bloss wieder bei gedacht. wenn man diesen film sieht fragt man sich was bloss aus dem alten witzigen murphy geworden ist. der film bezeichnet sich als komödie, der harken daran ist, das man keinmal lachen muss. bei dem film bones ist das genau umgekehrt. er ist eigentlich ein ernster Grausigkeitfilm dank dem beknackt aussehenden snoop dogg ist es ei reines humoristisches meisterwerk.
Fazit: eddys zeiten sind gezählt.


Vielleicht der untypischste Murphy!

Mittlerweile ist Eddie Murphy wohl ein Schatten seiner selbst...die Filme des 80er Jahre-Superstars bauen hauptsächlich auf die Fähigkeit des New Yorkers, möglichst schnell und witzig zu reden. Das war vielleicht bei "Nur 48 Stunden", "Beverly Hills Cop" und "Prinz von Zamunda" noch lustig, aber mittlerweile ist das Konzept doch arg ausgelutscht.<BR>Umso erstaunlicher ist es, dass Eddie Murphy 1998 in diesem Film das fortsetzte, was er einige Jahre vorher mit den Filmen "Boomerang" und "Vampire in Brooklyn" begonnen hatte- diese Filme sind der verzweifelte Versuch eines Slapstick-Comedians, als seriöser Schauspieler ernstgenommen zu werden.<BR>Und Murphy macht seine Sache gar nicht schlecht. Im Guru gibt er den "Holy Man", der einen TV-Shoppingsender á la QVC mächtig aufmischt. Mit einer von ihm völlig ungewohnten Ruhe und Ausgeglichenheit spielt Murphy den Guru, der mit Leichtigkeit alles und jeden um sich herum verändert.<BR>Dass der Film dennoch nicht völlig überzeugt, liegt an den anderen Darstellern- außer Jeff Goldblum überzeugt niemand so richtig- Kelly Preston ist eine totale Enttäuschung...<BR>Anständige Unterhaltung, mehr nicht!





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