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Dead End
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15 Minutes
Dead End
Jahr: 1997
Klassifikation: Drama

Regisseur:

- Douglas Jackson
- Jean-Baptiste Andrea
- Fabrice Canepa

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Ray Wise
- Alexandra Holden




Okay...

Der Film ist nicht schlecht, aber von gruselig kann hier nicht die Rede sein. Man hätte es auch für eine Grausigkeitkomödie halten können, denn die verrückt werdene Mutter ist großartig und zum ablachen. Das sind eigentlich sehr unwitzige Scherze, aber wie die Schauspieler sie rüberbringen ist klasse. Es ist bei weitem kein schlechter Film, aber das Ende fand ich sehr unpassend. Außerdem bleiben am Ende für manche bestimmt viele Fragen, wie für mich. Ich gebe dem Film daher nur 4 Punkte. Er ist dennoch absolut sehenswert.


Roadkill.

Ein kleiner, aber wirklich sehr feiner Film, der genau das hat, was vielen seiner "Konkurrenten" beim Fantasy FilmFest 2003 abging: Atmosphäre. Reichlich Atmosphäre. Er schafft, woran zum Beispiel VISITORS scheiterte: das Erzeugen einer zutiefst klaustrophobischen Stimmung. Und ihm gelingt, was mindestens 80*ller selbsternannten Grausigkeitfilme mißglückt: immer wieder zu gruseln, den Zuschauer regelmäßig im Sitz hochschrecken zu lassen.
Mit einfachsten Mitteln - und einem garantiert sehr niedrigen Budget: Fünf Menschen im Auto auf der Straße, ewig unterwegs im Nirgendwo. Keine Special Effects, quasi null Gore (zumindest wird jener nicht gezeigt - aus den Reaktionen der Beteiligten erschließt sich der Ekelfaktor des für uns unsichtbaren Schreckens jedoch aufs grandioseste!). Ein einziger Set, eine einzige Uhrzeit, eine storyarme Rahmenhandlung, keine echten Nebenhandlungsstränge - und doch keinerlei Langeweile. Stattdessen ein Hineinziehen des Zuschauers in die Situation, in der die Protagonisten stecken, hervorragend gespielt, den Betrachter mitfühlen lassend.
Man nimmt EIN mal in 20 Jahren eine Abkürzung - und schon steckt man mitten im Vakuum fest, auf einer scheinbar endlosen, einsamen Straße, die direkt durch die Wälder - und offenbar direkt in die Hölle führt. Die selbe Grundvoraussetzung steht ja auch hinter der Story etwa von WRONG TURN. Doch was jener zum Anlaß nimmt, eine hysterische Teeniestory zu erzählen, die ihre einzige Existenzberechtigung aus dem einen oder anderen Schauwert zieht, ist bei DEAD END der Anfang einer sehr unterkühlt erzählten, ernsten, "erwachsenen" übersinnlichen Geschichte.
Sicher - das TWILIGHT ZONE-Flair ist da. Aber auch, wenn Thema und Inszenierung Assoziationen zum Altmodischen herausfordern, sind Verhalten und Dialoge der Figuren der Gegenwart angepaßt - was vor allem deutlich wird, wenn die Familienmitglieder auf ihrer Reise, zwischen den Schock-Stationen, feststellen müssen, daß sie sehr viel weniger über einander wußten, als sie gedacht hatten. Auch Dramaturgie und Montage des Films entsprechen heutigen Gewohnheiten. Ein
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