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Conan Der Barbar
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Lob und Kritik

Conan der Barbar
Jahr: 1982

Regisseur:

- John Milius

Schauspieler/Schauspielerinnen:

- Arnold Schwarzenegger
- James Earl Jones




Besser geht's nicht !

Dieser Film machte Arnie erst richtig berühmt . Den Rest Anerkennung bekam er durch den Terminator . Der Film ist durch die besonderen Kostüme , verschiedenen Landschaften und sinnvollen Dialogen besonders abwechslungsreich geworden . Es wird eigentlich erst zum Schluss richtig gekämpft , was einem erst nach dem Film bewusst wird . Wenn man sich die DVD mehrmals angesehen hat , kann man symbolisch gemeinte Taten besser verstehen und überhaupt erkennen . Es gibt so viele Dinge im Film , die man beim ersten Sehen gar nicht mitbekommt . Egal . Die Bildqualität ist durch die digitale Überarbeitung nicht besonders besser geworden . Der Ton ist an manchen Stellen etwas fehlerhaft , was man akzeptieren kann , denn nichts ist perfekt . Auf Video oder DVD kann man auch Fehler erkennen , die man im Kino nicht sieht . Hier ist mir keiner aufgefallen , aber ich nenne Braveheart als Beispiel : Im der ersten großen Schlachtszene , wo die Fußtruppen aufeinander zu laufen zieht Wallace das Schwert . Dann werden einmal kurz die Gegner gezeigt und Wallace hat wieder sein Axtteil aus der Schlachteinleitung in der Hand . Im nächsten Moment zieht er sein Schwert halb raus . Das erkennt man erst , wenn man pausiert und sich die Hintergründe ansieht . Das hat jemand falsch zusammengeschnitten , aber Fehler kommen vor . Kein Film ist perfekt .


Gutes Transfer, aber leider es gibt Fehler bei ReMastering

Die digital überarbeitete Version von Conan macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Der anamorphe Aspekt des Bildes liegt zwar bei 16:9 und nicht bei 2.35:1, aber das Bild ist generell scharf und die Farbbrillianz ist in ordnung. Beim Ton bin ich leider nicht ganz zufrieden. Neu hinzugefügte Effekte übertönen teilweise Dialoge (z.B. das Pferdegetrampel zu Anfang des Films) und den hervorragenden Soundtrack - das hätte man besser lassen sollen. Was ich richtig schade finde, ist das die Filmmusik teilweise asynchron zum Bils läuft. Am Ende des Film sind sogar einige Themen des Soundtracks vertauscht! Ist vielleicht nicht so schlimm, aber Liebhabern dieses Films wird es sofort unangenehm auffallen. Aus diesem Grund 2 Sterne Abzug. Fazit: Guter DVD, aber die Produktionsfirma sollte man sich beim ReMastering mehr Mühe geben, oder den Originalton als Alternative zur Auswahl anbieten.


Der einzig wahre Ultra-Bombast-Macho-Streifen!

Dieser Film war der Vater vieler nachfolgender Barbaren-Filme und Muskelhelden-Serien wie Herkules oder Xena, doch von keinem seiner Kinder wurde er je erreicht.<BR>Dieser Film ist meiner Meinung nach für sein Genre perfekt gemacht, teilweise gemahnt er mit seinen oppulenten Bildern und dem bombastisch orchestralen Soundtrack an klassische Monumentalstreifen wie Ben Hur oder Spartacus (natürlich nicht inhaltlich sondern von der Gesamtkomposition). Darüber hinaus ist es erfrischend, den jungen Arnie at his best zu erleben, als er noch nicht amereikanischer sein wollte als die Amerikaner selbst.<BR>Erzählt wird in epischer Breite das Leben des ehemaligen Sklaven Conan, der seine wiedererlangte Freiheit dazu nutzt, Rache an denen zu nehmen, die vor langer Zeit seine Eltern töteten, ihn in die Sklaverei verkauften und sein ganzes Dorf in Schutt und Asche legten. Der Film beginnt tatsächlich in Conans Kindheit - Conans Papa erzählt seinem Kleinen vom Kampf zwischen Göttern und Riesen, wie dabei auf dem Schlachtfeld das Geheimnis des Stahls (sprich: der Schwertschmiedekunst) verloren ging und wie dieses Geheimnis von den Menschen wiedergefunden wurde. Kurz darauf reitet auch schon eine Horde Reiter in schwarzen Rüstungen in Conans Dorf ein, tötet alle erwachsenen Dorfbewohner vor Conans Augen und verschleppt diesen zusammen mit allen anderen Kindern.<BR>Die nächsten Jahre verbringt der Junge als menschlicher Ochse an einem Mühlrad, was ihm ordentlich Muckies beschert. Schließlich wird er weiterverkauft und zum Gladiator ausgebildet. Nach weiteren Jahren ist er dann eine so perfekte Tötungsmaschine, dass es selbst seinem Besitzer zu unheimlich wird und dieser ihn in die Freiheit entlässt. Danach schlägt er sich als Abenteurer durch, trifft auf seinem Weg einen listigen kleinen Dieb, eine kampflustige Amazone und einen abgehalfterten Magier(perfektes Rollenspiel-Team!). Bei einem Diebeszug in die Schatzkammer des Schlangenkult-Tempels hat Conan ein Deja-Vu: in dem Hohepriester des Schlangenkults erkennt er den Anführer der Schwarzen Horde von einst. Und jetzt ist der große Rachefeldzug angesagt, bei dem der rote, rote Vino literweise fließt und der Pathos maximale Klimax erreicht.<BR>Klingt brutal, überzogen und machoesk - ist es auch, jedoch so überzeugend, ja in seiner überzogenen Art sich schon selbst persiflierend, dass man sagen kann, das geht nicht perfekter. Ausserdem wäre es schlichtweg naiv, bei einem Barbarenfilm mit Vorzeigemuskelmann Arnie eine sensible Charakterstudie zu erwarten.<BR>Empfehlenswert für alle, die es lieben, leidende Schwertschwinger auf ihrem Rachefeldzug zu begleiten. Für unschlagbaren Pathos volle fünf Sterne!





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