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| Casino Royale Jahr: 1966 Regisseur: - John Huston - Val Guest Schauspieler/Schauspielerinnen: - Peter Sellers - Ursula Andress Fünf "Nonsens"-Bonds in einem Film aus 1967 Von den heutigen James Bond Filmen mit technischen Super- und Hyperlativen verwöhnt, versetzt Casino Royale die geneigte Zuschauerschaft in das Jahr 1967 dieses Film-Genres. Das männliche wie weibliche Staraufgebot dieser Zeit ist weitestgehend im Film vertreten. Auch dieser Film basiert auf einer Romanvorlage des James Bond Autors Ian Fleming. Der Autor konnte sich und das von ihm beschriebene Genre - im Stile der damaligen Zeit - mit der notwendigen Distanz persiflieren. Wer sich an dieser teilweise anarchistisch bis strunzalbernen Darstellung eines so todernsten Themas wie "James Bond" nicht stört, wird seinen Spaß haben können. Für fremdsprachlich interesserierte Zuschauer/Innen liegen neben der deutschen Tonspuren in italienischer, französischer, spanischer und englischer Sprache vor. Dadurch wird für zusätzliche "Komik" gesorgt, denn z.B. die italienisch synchronisierte Aussprache von Deborah Kerr kann bei aller gebotenen Höflichkeit nur mit dem Prädikat "Autsch!" belegt werden. Es ist zuviel... für nur einen James Bond Aufgrund zahlreicher Ausfälle von Agenten vereinigen sich Mitglieder der britischen, russischen und amerikanischen Regierung um Sir James Bond (Sir David Niven) aus dem Ruhestand zurückzuholen. Nachdem M, Chef des britischen Geheimdienstes, sein Leben lassen muss, übernimmt Sir James die Leitung und muss feststellen, dass der Oberschurke aus seinen eigenen Reihen stammt...<BR>David Niven ist James Bond? Peter Sellers 007? Wer noch? Ganz nach dem Motto "von nun an heißen alle Agenten James Bond um das Publikum zu verwirren" schuf Produzent Charles K. Feldman und sein aus sechs (erwähnten) Regisseuren (darunter Legenden wie John Huston) eine Komödie, bei der das Budget keine Rolle gespielt haben dürfte. Doch trotz des Staraufgebots (Ursula Andress, Orson Welles, Daliah Lavi, Woody Allen, Deborah Kerr,...) und zahlreicher Gastauftritte konnte das, was aus Ian Flemings ersten Bond-Roman gemacht wurde, das Publikum nicht begeistern. Feldmans Idee war es an den immesen Erfolg von Woody Allens Erstling "What's New Pussycat?" anzuknüpfen, doch das einzige, was die Kassen zum Klingen brachte, war Burt Bacharachs Soundtrack, der den Klassiker "The Look Of Love" hervorbrachte. <BR>Was zur Zeit der Erstveröffentlichung von den Produzenten der Original-Bonds eher mild belächelt wurde, dürfte in Zeiten von "Austin Powers" und "Johnny DeLittle" zum Kultfilm avanciert sein. Somit kann dieser Film allen Fans der Swingin' Sixties empfohlen werden. Meisterhafte Bond-Persiflage Eigentlich fehlen mir die Worte, um diesem Film auch nur im Ansatz gerecht zu werden! Dieser Film ist mit Sicherheit der ABSURDESTE Streifen, den ich je gesehen habe. Zum einen ist er in gewisser Weise ein "Vorfahre" der Austin Powers - Filme, eben eine Bond-Persiflage, die recht schonungslos mit dem 007-Mythos umgeht und dennoch für viele Fans des berühmtesten britischen Agenten ein Volltreffer sein dürfte! Der Soundtrack stammt übrigens von niemand anderem als dem legendären Burt Bacharach (!) und trägt perfekt zur komischen Stimmung des Filmes bei. Groovy... An skurrilen Szenen mangelt es in diesem Film nicht. Ein Highlight ist sicher das geteilte Berlin - der Osten der Stadt ist in billiges Rotlicht getaucht - und auch das Auftauchen einer unehelichen Tochter von James Bond und Mata Hari!!! Kein Bond- oder Austin Powers - Fan sollte sich diesen Film mit Starbesetzung entgehen lassen: Woody Allen, David Niven, Peter Seller, Ursula Andress (das ERSTE Bond-Girl aus Dr. No)und Orson Wells!!! Man MUSS diesen Film gesehen haben!!! Kauf Casino Royale bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |