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| Bulworth Jahr: 1998 Schauspieler/Schauspielerinnen: - Warren Beatty - Halle Berry Endlich auch bei uns! Unbedingt ansehen. Ich bin von der Veröffentlichung der DVD vollkommen überrascht worden. Der Film ist von 1998. Soviel ich weiß, lief er bei uns nicht in den Kinos oder nur in ganz wenigen. Jedenfalls habe ich ihn in Deutschland nicht gesehen. Dabei ist es ein Film der besseren Sorte. Auf die DVD warte ich schon seit 1999. Bis jetzt gab es sie nur als UK/US-Import. Nachdem Halle Berry für "Monster's Ball" ihren Oscar bekommen hatte, hoffte ich vergeblich, dass vielleicht auch "Bulworth" bei uns auf den Markt kommt. Und jetzt ist die DVD unverhofft endlich da. Der Film kritisiert das amerikanische Politik-System, speziell die Abhängigkeit der Politiker vom Geld der verschiedenen Lobbies, und den amerikanischen Dauerzündstoff African-Americans/Whites. Daher wurden ihm keine Chancen auf dem deutschen Markt gegeben. Vielleicht wurde die DVD gerade jetzt auf den Markt gebracht, weil Kritik an den USA momentan "in" ist. Der Film ist aber in keiner Weise mit den hauptsächlich nur provozierenden Werken von Moore zu vergleichen. Die Story ist eigentlich alt, aber keineswegs langweilig umgesetzt: Von seinem Leben enttäuschter Mann heuert einen Killer für sein eigenes Ableben an. Doch dann bekommt sein Leben plötzlich einen Sinn (nicht nur Halle Berry ;) ) und es gilt, die eigene Tötung zu verhindern, was sich natürlich kompliziert gestaltet.<BR>Die Besonderheit ist hier, dass der Mann Senator von Kalifornien ist und in seinen vermeintlich letzten Tagen endlich mal die Wahrheit sagt, muss er sich doch um seine politische wie soziale Zukunft keine Sorgen machen. <BR>Und da bekommen die Politik und die privaten Unterstützer von Parteien ganz gehörig ihr Fett weg. <BR>Zwar gibt es bei uns den Rassenkonflikt zwischen Schwarz und Weiß nicht in der Ausprägung und auch sehen die finanzielle Struktur der Parteien und die Versicherungslandschaft in Deutschland anders aus. Trotzdem regt vieles im Film zum Nachdenken an.<BR>Der Film sackt trotz der vielen lustigen Szenen nie in Klamauk ab. Er bleibt immer glaubhaft.<BR>Und den Schluss finde ich persönlich sehr gut, verraten wird aber nichts. Der Soundtrack ist schlicht genial (wenn man mit Rap-Musik was anfangen kann: Public Enemy, RZA, EVE, NWA, Dr. Dre, Pras Michel, Mya, LL Cool J ua geben sich ein Stelldichein), aber der steht vermutlich eh schon wie bei mir seit 1998 im Regal. Der Film sollte auf alle Fälle nur in der englischen Originalversion gesehen werden. Nur so kommt der rappende Senator richtig rüber. Denn gerade die gerappten Interviews und Reden sind ein Genuss, köstlich. Für alle, die nicht so gut Englisch hör-verstehen können, gibt es ja die englischen Untertitel. Die deutschen bringen in diesem Falle logischerweise nix. Ich kann den Film nur empfehlen. Es ist k Die bitterböse Wahrheit über die Lügen der Politiker Politische Satire ist sicher nicht unbedingt eines der Steckenpferde Hollywoods. Aber bereits bevor Michael Moore mit seinen Dokus die Herren in ihren Anzügen durch den Kakao zog, gab es in den 90ern einige Interessante Beiträge zu dem Thema.<BR>Während "Wag the dog" eher mit dem Motto "Politik als Inszenierung" spielt, wird in "Bulworth" gnadenlos mit der (persönlichen) Verlogenheit der Politiker abgerechnet.<BR>Senator Jay Bulworth, brilliant verkörpert von Warren Beatty, ist des Lebens müde. Um seiner Tochter noch einen letzten Gefallen zu tun, schließt er für sich eine Lebensversicherung ab und beauftragt einen Killer, ihn zu töten.<BR>Des nahen Endes bewusst, beginnt er vollkommen ungeniert die Wahrheit zu sagen: Man muss sich zwar bei den Schwarzen zeigen, und mit ihnen scheinbar sympathisieren, um deren Stimmen zu bekommen, aber sonst sind sie wertlos, da sie kein Geld spenden.<BR>Ganz anders auf einem Wahlspenden-Bankett - dort lässt er sich darüber aus, dass die Reichen nur wegen ihres Geldes geködert werden, ihm aber in Wirklichkeit deren Arroganz und falsche Eitelkeit zum Himmel stinkt.<BR>Durch den Kontakt zu Nina, eine Afroamerikanerin, gespielt von Halle Berry (sicher einer ihrer besten Rollen), beginnt Bulworth, sich langsam zu HipHopper zu entwickeln, inklusive Rappen und kiffen.<BR>Gerade dieser Part ist es, der zuerst sicher ein wenig übertrieben, vielleicht unglaubwürdig wirkt, aber wohl aus der absoluten Frei- und Unbefangenheit des Senators herrührt.<BR>Auch wenn das Hauptmerkmal des Films auf der Satire, also auf der Komik, liegt, ist auch die Story recht spannend und bietet einige Überraschungen (was den Film vom reinen Klamauk deutlich abhebt).<BR>Interessant ist auch, das der Film vom entsprechenden Verleih ziemlich lange zurückgehalten und kaum promotet wurde, weil ihm das Thema doch etwas heiß war.<BR>Insofern ist der Film leider nur ein Geheimtipp, aber ein unbedingtes Muss für alle, die sich für politische Satire interessieren. Interessanter Film auf magerer DVD Etwas sperrige Komödie/Satire. Sie war ein Wunschprojekt von Martin Scorsese, floppte jedoch im Kino. Interessant vor allem wegen dem ungewöhnlichen Duo DeNiro/Lewis und weil der Film in letzter Zeit kaum im Fernsehen lief. Fans alter Jerry Lewis Filme sollten sich den Kauf gut überlegen, da der Film kein "Klamauk" ist, wie z. B. die Lewis/Martin-Filme. Auch DeNiro-Fans, die die "Reine Nervensache"-Filme mögen, sollten vorsichtig sein. Trotz allem guter Film mit klasse Schauspielern. Leider erscheint die DVD scheinbar als Backkatalog-DVD, sprich ohne nennenswerte Extras, deshalb der Punktabzug. Kauf Bulworth bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |