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| Boys Don't Cry Jahr: 1999 Regisseur: - Kimberly Peirce Schauspieler/Schauspielerinnen: - Chloe Sevigny - Hilary Swank - Chloë Sevigny Einfach sehenswert Diesen Film muss man gesehen haben, auch wenn nicht unbedingt die oberste Liga Hollywoods mitspielt. Trotzdem eine gute schauspielerische Leistung von allen. <BR>Okay, man muss gestehen, der Film zieht sich in der ersten paar Minuten, und zum Schluss ist er ziemlich brutal, aber trotzdem ist man gefesselt und schockiert zu gleich von dieser wahre Geschichte. Ich empfehle auch dieses Film unbedingt einmal mit Audiokommentar anzuschauen, dadurch wird man noch tiefer mit dieser Geschichte verbunden. Leider keine Referenz Die schauspielerische Leistung von Hilary Swank ist zweifellos außergewöhnlich. Die technische Seite der DVD ist ebenfalls sehr gut, doch das Drehbuch weist große Schwächen auf. Die Entwicklung der von Swank dargestellten Figur gerät viel zu lang, wirkt zu langatmig und lässt den Zuschauer mehr und mehr auf der Suche nach der eigentlichen Aussage des Films zurück. Dass dieses Defizit entsteht bzw. erst in den Schlussszenen aufzuholen versucht wird, ist mehr als bedauerlich. Schade! Schockierend und brilliant gespielt Die 20-jährige Teena (Hilary Swank in einer Oscar-gekrönten Rolle) befindet sich in einer sexuellen Identitätskrise und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Junge zu sein. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit als Frau flüchtet sie unter dem Namen Brandon in das gottverlassene Kaff Falls City und findet dort schnell Anschluss an die Clique um die beiden Halbganoven und arbeitslosen Herumtreiber John (Peter Sarsgaard) und Tom (Brandon Sexton III). Dabei lernt sie auch die desillusionierte Lana (Chloe Sevigny) kennen und verliebt sich in sie. Lana, die Brandons Vertraute und Geliebte wird, und auch alle anderen ahnen bis dahin nichts von der wahren Identität des etwas sonderbaren Brandon. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht und John und Tom lassen sich zu einer unglaublichen Gewalttat hinreißen... Kein Film für schwache Nerven ist "Boys Don't Cry" von Regisseurin Kimberley Peirce. Unsentimental und mit düsteren Bildern erzählt Peirce die wahre Geschichte der Teena Brandon, die sich im Jahre 1993 so oder zumindest so ähnlich zugetragen hat. Der Film ist brilliant gespielt (vor allem Hilary Swank überzeugt auf voller Linie) und in düsteren, zur illusionslosen Atmosphäre passenden Bildern abgedreht. <BR>Allerdings (und das ist wohl so gewollt) lässt der Film seine Zuschauer, noch fassungslos von der Härte und Unmenschlichkeit, etwas alleine zurück. Offenbar will die Regisseurin die Antwort auf die Frage nach dem "Warum?" dem Zuschauer überlassen. Vielleicht gibt es auch gar keine Antwort darauf. <BR>Zumindest wird der "American Dream" in "Boys Don't Cry" gehörig auf die Probe gestellt, wenn nicht sogar zur Utopie erklärt. Wer die Bilder vom provinziellen Nebraska gesehen hat und wer die zukunftslosen Menschen, deren Welt von Drogen, Gewalt, geistiger und materieller Armut, Intoleranz und Ignoranz gezeichnet ist, kennengelernt hat, wird wohl kaum noch an die Legende des Tellerwäschers, der es zum Millionär bringt, glauben können. Viel wahrscheinlicher ist es, dass man wie Teena, Opfer von sinnlosem Hass gegen alles, was nicht der Norm entspricht, wird oder wie John im Todestrakt eines Gefängnisses endet. "Boys Don't Cry" ist auf jeden Fall ein pessimistischer Film, der anregt zum Nachdenken und zum Diskutieren. Dafür sind Filme ja eigentlich da. Kauf Boys Don T Cry bei Amazon.deoder Alphamusic Kauf Poster bei Close-up-posters.de,Posternow.de, Allposters.com oder Starkalender.de Kaufen und verkaufen bei ebay.de Ticketbuchung bei Getgo oder Ticketcenter.de Klingeltöne bei Klingelton.com, Jamba oder sms4you.net | ![]() |